Vom Wandern, Selbstfinden und Überleben - Outdoorfilme

Vom Wandern, Selbstfinden und Überleben - Outdoorfilme

Im Sommer lockt das Wetter viele Menschen raus in die Natur. Auch in Filmen bietet die weite Wildnis eine atemberaubende Kulisse für Helden, die hier große Abenteuer und Geschichten erleben – mal amüsant-komisch, mal geht es um Leben und Tod.

Filmszene aus "Picknick mit Bären" mit Robert Redford und Nick Nolte (2015)

In "Picknick mit Bären" machen sich Billy (Robert Redford) und Stephen (Nick Nolte) auf den Weg, den 2100 Meilen langen Appalachian-Trail und das östlichste Gebirge der USA zu durchschreiten. Vor allem aber wollen die beiden auch ihre alte Freundschaft neu aufleben lassen. Doch die ungewohnte Gesellschaft des anderen wird zu einer großen Herausforderung. Zudem merken sie, dass beide irgendwie zu alt sind für ein solches Abenteuer. Ursprünglich sollte Paul Newman mit Robert Redford spielen. Es wäre ihr dritter gemeinsamer Film gewesen. Da Newman 2008 einer Krebserkrankung erlag, übernahm schließlich Nick Nolte die Rolle.

In "Picknick mit Bären" machen sich Billy (Robert Redford) und Stephen (Nick Nolte) auf den Weg, den 2100 Meilen langen Appalachian-Trail und das östlichste Gebirge der USA zu durchschreiten. Vor allem aber wollen die beiden auch ihre alte Freundschaft neu aufleben lassen. Doch die ungewohnte Gesellschaft des anderen wird zu einer großen Herausforderung. Zudem merken sie, dass beide irgendwie zu alt sind für ein solches Abenteuer. Ursprünglich sollte Paul Newman mit Robert Redford spielen. Es wäre ihr dritter gemeinsamer Film gewesen. Da Newman 2008 einer Krebserkrankung erlag, übernahm schließlich Nick Nolte die Rolle.

1000 Meilen auf dem Pacific Crest Trail - Reese Witherspoon ist als Cheryl Strayed in "Der große Trip – Wild" auf einem großen Selbstfindungstrip zu Fuß unterwegs. In einer Szene muss Witherspoon ein Zelt aufbauen. Allerdings sorgte der Regisseur dafür, dass sie keinen Blick auf die Montageanleitung werfen durfte. Natürlich kam sie mit dem Aufbau nicht zurecht, nichts klappte und alle ihre Wutanfälle und Frustrationen waren echt und nicht gespielt. 2015 erhielt Reese Witherspoon für ihre Rolle den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin.

In "Wolfsblut" erlebt Jack Conroy (Ethan Hawke) mit einem Goldsucher und einem gezähmten Wolf an seiner Seite eine Reihe von Abenteuern in Alaska. Kraftvolle Bilder fangen die atemberaubend schöne Natur ein und setzen den Zuschauer zurück in die Goldgräberzeit. Wer Tierfilme mag, der kommt an "Wolfsblut" nicht vorbei. Die Vorlage zum Film kommt von Jack London, dessen Abenteuerromane mehrfach verfilmt wurden - zum Beispiel "Ruf der Wildnis" oder auch "Der Seewolf".

Ein störrisches, elternloses Waisenkind und sein mürrischer Pflegeonkel nehmen den Zuschauer in der herzerwärmenden Tragikomödie "Wo die wilden Menschen jagen" mit in die weiten neuseeländischen Wälder. Der Junge soll schon wieder in eine neue Pflegefamilie, will aber nicht. Mit ihrer Flucht lösen die beiden schrullig-komischen Querköpfe eine landesweite Fahndung aus. Gefolgt von der Polizei und ein paar Möchtegerngangstern müssen sie ihre Streitigkeiten beilegen, um unentdeckt zu bleiben und zu überleben.

In einem Naturreservat in Wyoming wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Mit dem stattlichen Wildtierjäger Cory Lambert (Jeremy Renner) steht der jungen und unerfahrenen FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) ein Mann zur Seite, der sich in der Wildnis bestens auskennt. Zusammen machen sie sich in "Wind River" auf die Suche nach dem Mörder und kämpfen in der verschneiten Berglandschaft in Wyoming bald selbst ums Überleben. Acht Minuten Standing Ovations gab es beim Cannes-Filmfestival für den atmosphärisch Thriller, bei dessen kühler Bildsprache einem selbst ganz kalt werden kann.

"Beim Sterben ist jeder der Erste" legen sich Burt Reynolds als Lewis Medlock und seine Freunde mit Hinterwäldlern an, die ihren Angeltrip zum Überlebenskampf werden lassen. In einer Szene muss Reynolds mit einem Kanu einen Wasserfall hinunter. Deshalb drehte man erst mit einer Puppe. Das sah aber so unecht aus, dass der Schauspieler selbst ins Boot stieg – mit dem Resultat, dass er sich das Steißbein brach. Als Reynolds fragte, wie es ausgesehen hätte, antwortete der Regisseur: "Als wäre eine Puppe den Wasserfall hinuntergefahren."

In dem Drama "Into The Wild" erliegt der junge Student Christopher (Emile Hirsch) dem Ruf der Wildnis erliegt und sucht ein Leben in Abgeschiedenheit. Hauptdarsteller in dem Film ist aber auch die atemberaubende Natur Alaskas, die von Regisseur Sean Penn einmalig in Szene gesetzt wird. In dem Film, der auf einer wahren Geschichte beruht, wurden auch Szenen mit Wölfen gedreht. Sean Penn war so angetan von den Tieren, dass er sie auch nach Ende der Dreharbeiten fütterte und mit ihnen spielte.

Dass es draußen in der Natur nicht immer um Tod oder Leben gehen muss, zeigt die Komödie "Ich bin dann mal weg". In der Verfilmung des Bestseller-Reiseberichts von Hape Kerkeling spielt der Entertainer allerdings nicht die Hauptrolle, die übernimmt Devid Striesow. Auf der Suche nach dem inneren Sinn wandert er auf dem Jakobsweg in Frankreich und in Spanien. Dabei trifft er auf andere Pilger, die den Weg aus ihren eigenen Motiven bestreiten. Ein Film mit tollen Bildern, vielen lustigen, aber auch emotionalen Momenten.

In der rauhen, verschneiten Wildnis Nordamerikas wir der Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) von einem Bär schwer verletzt und von seinen Kollegen in Stich gelassen. Was folgt, ist ein unglaublicher Überlebenskampf in der Wildnis und ein Leonardo, der in seiner Rolle brilliert. Dafür wurde ihm dann auch ein Oscar verliehen. "The Revenant – Der Rückkehrer" basiert auf einer wahren Begebenheit. Der Film wurde in 80 Tagen in chronologischer Reihenfolge und fast ausschließlich mit natürlichem Licht gedreht, was dem Film seine einzigartige Stimmung verleiht.

Stand: 02.08.2018, 00:01 Uhr