New York – die meist zerstörte Stadt

New York – die meist zerstörte Stadt

Von René Denzer

Naturkatastrophen, Aliens, Monster, Superschurken – sie alle haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen, in der Stadt, die niemals schläft. New York ist wohl die Metropole, die in Filmen am häufigsten Schaden genommen hat.

King Kong

Schon 1933 treibt der Riesenaffe King Kong sein Unwesen in New York. Auf dem Dach des Empire State Building wird er in dem Film "King Kong und die weiße Frau" von Flugzeugen angegriffen.

Schon 1933 treibt der Riesenaffe King Kong sein Unwesen in New York. Auf dem Dach des Empire State Building wird er in dem Film "King Kong und die weiße Frau" von Flugzeugen angegriffen.

Die heimischen japanischen Gefilde hat "Godzilla" im gleichnamigen Film von Roland Emmerich von 1998 verlassen, um in der amerikanischen Metropole mal so richtig Dampf abzulassen.

Fremdartige Kratzspuren sind auf dem Kopf der Freiheitsstatue zu sehen, die mitten in den Straßen von New York liegt. Zeuge des Auftauchens eines monströsen "Gastes" im 2008 erschienenen Film "Cloverfield".

Eine Spur kleiner sind die Zeitgenossen in "Gremlins 2 - Die Rückkehr der kleinen Monster". In dem Film von Joe Dante machen sie es sich in dem High-Tech-Zentrum des Medienmoguls Daniel Clamp gemütlich. Von da aus ist die Monster-Armee bereit, die Stadt zu erobern.

Mit Geistern, Dämonen und einer riesigen, lächelnden und von einem bösen Gott besessenen Werbefigur des "Marshmallow-Manns" haben es die "Ghostbusters" in der gleichnamigen Science-Fiction-Komödie des Regisseurs Ivan Reitman aus dem Jahr 1984 zu tun, die ebenfalls in New York spielt.

"Kampf der Welten" war einer der ersten großen Alien-Invasions-Filme im Jahr 1953. Zwei Jahre später kommt Roland Emmerich in Stuttgart zur Welt. 1996 greift der Regisseur das Thema Außerirdische in dem Film "Independence Day" auf. In dem attackieren Aliens nicht nur New York, sondern auch andere Metropolen der Erde.

Roland Emmerich hat es mit Katastrophen-Filmen und mit New York. Im Jahr 2004 lässt er die die Stadt an der Ostküste der USA in "The day after tomorrow" einfrieren.

Nicht Eis und Kälte, sondern ein aus dem All heranrasender Asteroid stellt die Bedrohung in "Armageddon - Das jüngste Gericht" aus dem Jahr 1998 dar. Vorboten des riesigen Asteroiden schlagen in New York ein und treffen unter anderem das Empire State Building.

Auf dem berühmten Gebäude der Stadt kommt es auch zum Showdown in "Sharknado 2". Zuvor haben mehrere Tornados, die Haie mit sich führen, New York verwüstet. Der zweite Teil der Low-Budget-Filmreihe ist wie sein Vorgänger eine Eigenproduktion des TV-Senders Syfy. Er erzielt bei seiner Premiere mit 3,9 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote, die der Sender bis dahin je verzeichnen konnte.

Nicht mit umherfliegenden Haien, sondern mit vampirähnlichen Kreaturen, muss sich Schauspieler Will Smith in dem Endzeit-Film "I Am Legend" herumschlagen. Smith spielt darin den Virologen Dr. Robert Neville, der immun gegen einen Virus ist, der den Großteil der Menschen zu aggressiven Kreaturen werden ließ. Der Film spielt in der gespenstischen Szenerie einer verfallenen Stadt New York.

In dem Science-Fiction-Klassiker "Planet der Affen" aus dem Jahr 1968 mit Charlton Heston in der Rolle des Astronauten George Taylor spielt New York erst zum Schluss des Films eine Rolle. Taylor stößt an einem Strand auf die Überreste eines Gebildes, das sich als Freiheitsstatue herausstellt. Dadurch erkennt Taylor, dass er gar nicht auf einem anderen, von Affen beherrschten Planeten gelandet ist, sondern sich die ganze Zeit auf der Erde befand. Die ist durch einen Atomkrieg verwüstet worden, mit dem sich die Menschheit selbst ausgelöscht hat.

"Marvel's The Avengers" aus dem Jahr 2012 endet mit einer großen Schlacht in New York, wo die Superhelden um Thor (links im Bild) und Captain America gegen eine Streitmacht der außerirdischen Cyborg-Rasse namens Chitauri bestehen müssen – natürlich mit viel Lärm, Krach und jeder Menge Action.

Stand: 05.03.2020, 14:27 Uhr