Unheimlich gute Horrorfilme

Unheimlich gute Horrorfilme

Von Philip Stegers

Manchen Filmfans kann es gar nicht schaurig genug sein. Egal ob Vampire, Zombies oder eigentlich harmlose Vögel. Bei einem guten Horrorfilm ist alles erlaubt, was Schauder über den Rücken jagt.

Nosferatu

"Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" ist einer der ersten Horrorfilme überhaupt. Der 1922 gedrehte Film basiert auf einer freien Adaption von Bram Stokers Roman "Dracula". Der Hauptdarsteller trägt übrigens einen überaus passenden Namen: Max Schreck

"Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" ist einer der ersten Horrorfilme überhaupt. Der 1922 gedrehte Film basiert auf einer freien Adaption von Bram Stokers Roman "Dracula". Der Hauptdarsteller trägt übrigens einen überaus passenden Namen: Max Schreck

Hungrige Zombies, soweit das Auge reicht. Kultregisseur George A. Romero begann 1968 seine Karriere mit "Die Nacht der lebenden Toten", für den er Freunde und Bekannte in menschenfressende Untote verwandelte. Der Low-Budget-Film gehört inzwischen zur Filmsammlung des Museum of Modern Art.

Es müssen nicht immer gleich Vampire oder Zombies sein, die Angst und Schrecken verbreiten. In Alfred Hitchcocks "Die Vögel" müssen sich die Menschen mit renitenten Möwen und Sperlingen herumschlagen.

Dem Clown Pennywise sollte man nur bedingt vertrauen und keineswegs in die Kanalisation folgen. In der Verfilmung von Stephen Kings "Es" macht sich eine Bande von mutigen Kindern trotzdem daran, dem Bösen ein für alle Mal den Garaus zu machen.

Mogwais sind eigentlich possierliche Dämonen. Doch sobald sie mit Wasser in Berührung kommen ist es vorbei mit der Flauschigkeit und die Wesen verwandeln sich in gewalttätige "Gremlins". Die Horrorkomödie war einer der großen Kinoerfolge des Jahres 1984.

Hilfe, mein Kind fliegt! – mit einer Teufelsaustreibung soll die 12-jährige Regan von dem Dämon befreit werden, der in "Der Exorzist" von ihr Besitz ergriffen hat. Bei der Europapremiere des Films in London 1974 kam es im Publikum gleich reihenweise zu Ohnmachtsanfällen.

Das Fernsehen ist an allem Schuld. Die kleine Carol Anne unterhält sich in "Poltergeist" mit dem rauschenden TV-Bild nach Sendeschluss. In der Folge häufen sich in ihrer Familie seltsame, paranormale Zwischenfälle.

Die Schauspielkarriere von Jamie Lee Curtis begann als verfolgte Unschuld in Horrorfilmen wie "Halloween". Ihren inoffiziellen Titel als Scream-Queen verdankt sie dem überzeugend angsterfüllten Einsatz ihrer Stimmbänder.

Einsamkeit kann verrückt machen. Jack Nicholson zeigt als Aushilfs-Hausmeister in "Shining" nachhaltig, dass es keine gute Idee ist, wenn dann noch eine Axt und die eigene Familie in der Nähe ist.

Wilde Kamerafahrten durch das Unterholz und viel schwarzer Humor zeichnet den "Tanz der Teufel" aus dem Jahr 1981 aus. So wahnsinnig lustig fanden die Sittenwächter das Ganze jedoch nicht. Bis 2016 war der Low Budget-Kultfilm wegen seiner drastischen Gewaltdarstellung indiziert.

Hätten sie ihn erkannt? Charakterdarsteller Robert De Niro verwandelte sich 1994 in "Mary Shelley's Frankenstein" in die unglückselige Kreatur, die in einem Laboratorium in Ingolstadt zum Leben erweckt wird.

Peter Jackson erlangte als Regisseur von "Der Herr der Ringe" Weltruhm. Bekannt wurde er zunächst jedoch für seine humorvollen Horror- und Splatterfilme wie "Braindead" aus dem Jahr 1992.

Stand: 24.10.2018, 12:47 Uhr