15. Todestag von Charles Bronson

15. Todestag von Charles Bronson

Von Alexander Löher

Am 30. August 2003 starb der US-amerikanische Schauspieler Charles Bronson. Er galt als einer der markanten Filmstars, der über Jahrzehnte in unzähligen Filmen ein großes Publikum verzaubern konnte. Zum Weltstar wurde er durch "Spiel mir das Lied vom Tod".

Charles Bronson

Sein Durchbruch: 1960 spielte Charles Bronson (2. v. l.) im Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" mit. Zusammen mit Yul Brynner und dem damaligen deutschen Teenie-Idol Horst Buchholz sorgte er für Gerechtigkeit.

Sein Durchbruch: 1960 spielte Charles Bronson (2. v. l.) im Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" mit. Zusammen mit Yul Brynner und dem damaligen deutschen Teenie-Idol Horst Buchholz sorgte er für Gerechtigkeit.

In Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" verkörperte Charles Bronson den Rächer mit der Mundharmonika. Diese mystische Figur brachte ihm den Status des Weltstars ein.

Hier sitzt Charles Bronson mit Ehefrau Jill Ireland und Tochter Zuleika im Frankreich-Urlaub.

Unterwegs mit Stirntuch: Der Schauspieler schirmte sein Privatleben vor der Öffentlichkeit hermetisch ab. Interviews gab er sehr ungern. Und wenn, dann sagte er Dinge wie diese: "Ich habe und brauche keine Freunde. Meine Kinder sind meine Freunde."

Hier eine Szene aus dem 1971 erschienenen Film "Rivalen unter roter Sonne". Es ist mal wieder ein Western. Insgesamt bewegte er sich als Western- und Actionheld in einer relativ eng definierten Rollenkategorie. Filmkritiker stuften ihn auch nicht als besonders hochklassigen Darsteller ein. Bronson war das egal.

Einer seiner letzten Filme war "Eiskalte Wut" aus dem Jahre 1995. Selbst gegen Ende seiner Karriere zeigte Bronson kein Interesse daran, seine schauspielerische Bandbreite zu erweitern. Viel lieber spielte er bis ins hohe Alter seine geschätzten Actionrollen.

Am 30. August 2003, im Alter von 81 Jahren, stirbt Charles Bronson an einer Lungenentzündung. Im Laufe seiner langen Karriere interessierte ihn Erfolg beim Publikum mehr als im Feuilleton: "Wir machen keine Filme für die Kritiker, denn die bezahlen keinen Eintritt."

Stand: 30.08.2018, 00:00 Uhr