2G in NRW auch bei Fußball- und anderen Sport-Großveranstaltungen

Fans des Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04.

2G in NRW auch bei Fußball- und anderen Sport-Großveranstaltungen

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen setzt künftig flächendeckend auf die 2G-Regelung - auch bei Fußball- und anderen Sport-Großveranstaltungen.

Die Regelung solle ab kommender Woche gelten, wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch im Landtag erläuterte.

Die Pläne hatte Wüst bereits am Dienstag vorgestellt. Damit wolle das Land vor allem Ungeimpfte schützen. Ausnahmen soll es für Kinder geben. Bei seiner Formulierung, 2G gelte im gesamten Freizeitbereich, erwähnte Wüst "Sport-Großveranstaltungen", nicht aber den Breitensport.

Mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag solle die Ausgestaltung der Corona-Regeln künftig möglichst bundeseinheitlich ausfallen, so Wüst. Man setze auf den Dreiklang aus "Vorsicht, impfen und testen". Dass die epidemische Lage auslaufen soll, halte er für einen Fehler und für ein falsches Signal.

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld kündigte als Reaktion auf Wüsts Rede am Nachmittag an, bereits im kommenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (20. November) von 3G auf 2G umzustellen. Ausnahmen bestehen für Kinder bis einschließlich elf Jahre. Bereits erworbene Tickets können bis Samstagmorgen zurückgegeben werden.

Von 3G auf 2G - Arminia Bielefeld reagiert auf steigende Infektionszahlen

Sportschau 16.11.2021 00:34 Min. Verfügbar bis 16.11.2022 ARD Von Mareike Zeck


Momentan unterschiedliche Regelungen

Momentan verfahren die Klubs unterschiedlich mit ihren Zuschauern. Manche wenden die 2G-Regel bereits an, andere setzen auf 3G. Auch die Lage in den verschiedenen Bundesländern gleicht einem Flickenteppich.

Angesichts steigender Infektionszahlen wurde auch für den Sport zuletzt "2G+" ins Gespräch gebracht - dann dürften nur noch Geimpfte und Genesene große Sportveranstaltungen besuchen, die zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen können. Dies würde für die Vereine noch einmal einen organisatorischen Mehraufwand darstellen.

Stand: 17.11.2021, 12:30