DVV-Pokal: Düren will es beim VfB besser machen

In der Liga verloren die Powervolleys gerade erst in Friedrichshafen. Hier versucht Dürens Romans Sauss den VfB-Doppelblock zu überwinden.

DVV-Pokal: Düren will es beim VfB besser machen

Von Thorsten Rosenberg

  • DVV-Pokal-Halbfinale der Männer und Frauen
  • Powervolleys Düren Donnerstag in Friedrichshafen
  • Ladies in Black Aachen am Mittwoch gegen Stuttgart

Die Powervolleys aus Düren müssen nur noch einmal gewinnen, um in das Endspiel des DVV-Pokal zu kommen. Allerdings hat das Team von Trainer Stefan Falter am Donnerstag (13.12.2018, 18 Uhr) im Halbfinale eine schwere Aufgabe vor der Brust. Ausgerechnet beim Rekord- und Vorjahressieger VfB Friedrichshafen muss das Team bestehen.

Erst eine Woche zuvor hatten die Dürener dort in der Liga mit 1:3 verloren. In den ersten beiden Sätzen hatten die Powervolleys gut mitgehalten und erzielten mit guten Aufschlägen Wirkung - "was einem wirklich hilft, um auch den Druck von Friedrichshafener Seite etwas zu mindern", wie Trainer Falter im Gespräch mit dem WDR erklärte.

Vor Pokal-Halbfinale: Dürens Trainer Stefan Falter im Gespräch

Sportschau | 10.12.2018 | 04:22 Min.

"Wir sind leider mit etwas zu vorsichtigem Verhalten im Angriff nicht ins Ziel gekommen", analysierte der Coach, der im Gegensatz zum Ligaspiel im Pokal mit einer aggressiveren Herangehensweisen im Angriff und einer stabileren Annahme seine Chance sucht.

Drei Partien in vier Tagen

Die Dürener hatten kaum Zeit zum Durchatmen. Gleich zweimal musste die Falter-Truppe am Wochenende in der Liga ran (jeweils 3:0 gegen Berlin und Rottenburg), hatte also drei Partien in vier Tagen zu bestehen. "Das war eine große respektvolle Aufgabe, die wir da mit dem Programm zu lösen hatten", gibt der Coach zu. Die aufgrund von Verletzungen geringe Kaderbreite der Dürener ließ es nicht zu, "einfach die zweite Reihe auf´s Feld zu bringen", wie Falter sagt.

Dennoch können die beiden klaren Erfolge kurz hintereinander auch einen positiven Effekt haben. "Daraus zieht man dann Energie, wenn sehr viel Freude durch den Erfolg jetzt da ist", sagt der Trainer, der jetzt schon seit 2014 die sportlichen Geschicke bei den Powervolleys leitet.

Falter: "Wir spielen einen recht smarten Volleyball"

Mit dem Saisonverlauf ist der Coach zufrieden. Die Ausgänge und Verläufe seien bis auf die Partie in Herrsching, wo die Dürener einen 2:0-Satzvorsprung noch aus der Hand gaben, befriedigend gewesen. "Wenn es knapp wird behalten wir fast immer die Nerven und spielen einen recht smarten Volleyball - also nicht wild und einfach drauf los," so Falter.

Stand: 11.12.2018, 13:02