Volleyball: NRW-Klubs starten in die Rückrunde

  • Düren startet am Mittwoch mit Heimspiel gegen Frankfurt
  • Verletzungssorgen bei den Blockern
  • USC Münster gegen Meister Stuttgart ohne Druck

Für die Powervolleys aus Düren steigt das erste Spiel im Jahr 2020 am Mittwoch (15.01.2020) um 19 Uhr vor heimischen Publikum gegen Frankfurt. Mit einem Sieg könnten sich die Dürener wieder an die oberen Plätze heran arbeiten.

Personalprobleme bei Düren zum Jahresbeginn

Allerdings plagen den Tabellen-Siebten vor der Partie Personalprobleme: Angreifer Niklas Seppänen fällt mit einem Fußbruch noch längere Zeit aus. Dazu fehlt Kapitän Michael Andrei nach einem Bänderriss. Auch die beiden anderen Mittelblocker Lukas Maase und Tim Broshag quälten sich zuletzt mit kleineren Blessuren und Krankheiten herum. Abwehrchef Blair Bann, der sich mit Kanada für Olympia qualifizierte, wird nach den Reisestrapazen geschont. Er steht allerdings im Kader.

So wird der junge Ivan Batanov als Libero auflaufen. "Das ist überhaupt kein Problem. Ivan hat zuletzt überzeugt", sagte TRainer Stefan Falter. Überzeugt hat auch der Rest der Mannschaft beim glatten 3:0 gegen Friedrichshafen. Dieses Selbstvertrauen soll nun gegen Frankfurt helfen.

Münster direkt gegen den Meister

Beim USC Münster in der Frauen-Bundesliga startet das Jahr mit dem wohlmöglich schwersten Auswärtsspiel der Liga. Bei Meister MTV Stuttgart sind die Münsteranerinnen am Mittwoch um 19 Uhr krasser Außenseiter. Ein Vorteil könnte es sein, dass das Team ohne Druck aufspielen kann. "Wir haben da nichts zu verlieren und können unser Spiel spielen und unseren Volleyball weiter verbessern. Wir schauen von Punkt zu Punkt und wollen als Mannschaft besser werden", sagte Coach Teun Buijs vor der Partie.

Ein wenig gestört wurde die Vorbereitung durch die Abstellung der beiden Nationalspielerinnen Linda Bock und Ivana Vanjak, die erst Montag von der Länderspielreise zurückkehrten. Dazu zog sich Vanjak am Folgetag noch eine leichte Platzwunde zu. Spielen kann sie aber auf jeden Fall. Für die Rückrunde hat der USC Münster viel vorgenommen - aktuell rangiert der Klub auf Rang acht und damit dem letzten Playoff-Platz.