Landessportbund-Präsident appelliert an die Politik

Fußballtraining (Symbolbild)

Landessportbund-Präsident appelliert an die Politik

NRW will sich in der Corona-Pandemie für die Unterstützung von Sportvereinen und Übungsleitern stark machen. Landessportbund- Präsident Klett appelliert gleichzeitig an die Politik.

Laut Mitteilung der NRW-Staatskanzlei vom Freitag hat das Land einen Beschluss in die Sportministerkonferenz am Donnerstag eingebracht. Demnach sollen die durch den Bund bereitgestellten Milliardenhilfen für den Monat November auch Sportvereinen und den im Sport tätigen Selbständigen zugutekommen.

Der Bund gewährt die so genannte Novemberhilfe als einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss für Unternehmen, die von den temporären Schließungen betroffen sind. Die außerordentliche Wirtschaftshilfe soll ein Gesamtvolumen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro haben.

NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz bei einer Pressekonferenz

NRW-Staatssekretärin für Sport Andrea Milz

"Sportvereine und -verbände sind ebenso wirtschaftlich aktiv und vom Verbot des Sportbetriebs finanziell betroffen. Auch sie müssen, genau wie selbstständige Übungsleitungen und Trainerinnen und Trainer, Hilfen erhalten können", erklärte Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt.

Landessportbund NRW sieht Sport als "Teil der Lösung"

Indes hat der Landessportbund NRW sich nochmals an die Politik gewandt. LSB-Präsident Stefan Klett betonte am Freitag in einer Mitteilung des Verbandes erneut die positiven Effekte von Sport und Bewegung im Zusammenhang mit der Pandemie-Bekämpfung und lobte gleichzeitig den Schulterschluss aller Landessportbünde und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Unsere Vereine und Verbände in Deutschland sind in der Lage, zahlreiche Sportangebote zu unterbreiten, die auch bei hohen Inzidenzwerten verantwortbar sind. Dies gilt unter anderem für die Mehrzahl der Bewegungsangebote auf Sportfreianlagen, im öffentlichen Raum und auch in großen gedeckten Sportanlagen", heißt es in dem Schreiben der 17 unterzeichnenden Sportorganisationen an die Ministerpräsident*innen und Regierenden Bürgermeister der Länder vom 9. November. Das Schreiben beinhaltet auch das konkrete Angebot zur Gründung einer gemeinsamen "Task Force".

Organisierter Sport fordert Öffnung der Sportstätten

Sportschau 10.11.2020 00:43 Min. Verfügbar bis 10.11.2021 ARD Von Till Krause


Darüber hinaus hob Klett als Präsident des Landessportbundes NRW nun vor allem eine Forderung hervor: "Es ist wichtig, dass allen Vereinen und Verbänden nach den Beschränkungen vom November 2020 schnellstmöglich wieder die Möglichkeit eröffnet wird, Sportangebote zu unterbreiten, zumindest zu den Regelungen vor dem 28. Oktober 2020 zurückzukehren."

Warum darf die Bundesliga kicken und der Breitensport nicht?

Coronavirus - Doc Esser klärt auf 05.11.2020 21:33 Min. Verfügbar bis 05.11.2021 WDR Online


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Stand: 13.11.2020, 13:25

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