Eiskunstläuferin Nicole Schott wurde WM-Zehnte.

Eiskunstlauf: WM-Zehnte Schott will Karriere fortsetzen

Stand: 26.03.2022, 11:06 Uhr

Nach ihrem überraschenden zehnten Platz bei den Weltmeisterschaften in Montpellier will die sechsmalige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Nicole Schott (Essen) ihre Karriere fortsetzen.

"Zu Beginn des Winters habe ich noch gedacht, dass das meine letzte Saison wird. Aber jetzt fühle ich, dass ich mich auch mit 25 Jahren noch weiter verbessern kann", sagte die Sportsoldatin aus Essen.

Profitierend vom Ausschluss der drei russischen Top-Läuferinnen gelang Schott die beste WM-Platzierung einer deutschen Athletin seit 24 Jahren, sie sicherte damit auch einen zweiten deutschen Startplatz für die WM 2023 im japanischen Saitama. Bei den Welttitelkämpfen 1998 in Minneapolis hatte die Düsseldorferin Tanja Szewczenko Rang neun erreicht.

"Auf jeden Fall mein größter Erfolg"

Nicole Schott hatte am Freitag als einzige deutsche Starterin im Feld der 24 Eiskunstläuferinnen eine fast fehlerfreie Kür gezeigt. "Gerade nach Olympia ist ein solches Ergebnis sehr schön für mich", freute sich Schott, die in Peking nur 17. wurde. "Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich in die Top Ten laufen kann, auch wenn die Russinnen nicht da sind. Es war immer mein Traum, einmal in die Top Ten zu kommen, aber das war immer so weit weg. Es ist auf jeden Fall mein größter Erfolg."

Kurzprogramm der Frauen bei der Eiskunstlauf-WM

Sportschau 23.03.2022 03:06:03 Std. Verfügbar bis 23.03.2023 Das Erste

Quelle: red/sid