Dürens Volleyballer beim Sieg gegen Herrsching

Volleyball: Düren ist "heiß" auf Pokalfight gegen Friedrichshafen

Stand: 22.11.2021, 15:53 Uhr

Dürens Volleyballer treffen am Mittwoch im Viertelfinale des DVV Pokal auf Rekordpokalssieger VfB Friedrichshafen. Für Düren ist es das dritte Spiel in fünf Tagen.

Die Powervolleys Düren haben ein volles und zugleich ein mehr als erfolgreiches Wochenende hinter sich. Am Samstag gewann Düren den Rückrundenauftakt beim TSV Unterhaching glatt in drei Sätzen. Nur einen Tag später musste das Team von Cheftrainer Rafal Murczkiewicz in Herrsching auf das Feld. Auch gegen den Tabellensiebten gewann Düren 3:0 und sicherte damit den zweiten Tabellenplatz ab.

Kaum Zeit zur Regeneration

Nach dem Doppel-Erfolg in Bayern bleibt den Dürenern keine lange Verschnaufspause. Am Mittwoch (19 Uhr) wartet im Halbfinale des DVV Pokal der VfB Friedrichshafen. Der Rekordpokalsieger holte sich zuletzt 2017, 2018 und 2019 den Titel.

"Wir sind richtig heiß auf dieses Spiel. Denn wir wollen ins Halbfinale", sagte Dürens Tomas Kocian-Falkenbach vor dem Duell mit seinem Ex-Team. Der Spielmacher spielte zwischen 2015 und 2018 für den Rekordmeister.

Aktuelle Form spricht für Düren

Auch auf der anderes Seite gibt es ein Wiedersehen. Friedrichhafens Kanadier Lukas Van Berkel und Blair Bann gehörten noch in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern in Düren.

Für den Halbfinaleinzug der Dürener sprechen die aktuelle Form sowie die jüngste Bilanz. Anders als Düren verlor der Friedrichshafen am Wochenende in der Bundesliga (2:3 bei der SVG Lüneburg). Der VfB hat als Tabellenvierter bereits vier von acht Bundesliga-Partien verloren. Noch in der vergangenen Saison schloss der Rekordmeister die Hauptrunde als Tabellenerster ab und kassierte dabei nur eine Niederlage. Das bislang einzige direkte Duell in dieser Saison entschied Düren mit 3:1 für sich.

Kader verdichtet sich

Allerdings haben die Powervolleys zwei Spiele in den Knochen - hinzu kommt eine lange Liste angeschlagener Spieler. "Vielleicht spielen wir jetzt auch besser, weil jeder weiß, dass er für den anderen übernehmen müssen. Jeder stärkt dem anderen den Rücken", sagte Trainer Murczkiewicz nach der Partie am Sonntag.

Unklar ist noch der Einsatz von Routinier Björn Andrae sowie den beiden Neuzugängen Filip John und Moritz Eckardt.

Quelle: red