Masters in Rom: Achtelfinale Endstation für Struff

Jan-Lennard Struff spielt eine Vorhand beim Masters in Rom

Masters in Rom: Achtelfinale Endstation für Struff

  • Struff beim ATP-Masters in Rom im Achtelfinale ausgeschieden
  • Wegen Regenverschiebung zwei Spiele an einem Tag
  • Glatter Sieg gegen Cilic, Dreisatz-Niederlage gegen Nishikori

Zwei Spiele an einem Tag: Jan-Lennard Struff ist beim ATP-Masters in Rom am Donnerstagmittag (16.05.2019) zunächst die Revanche gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic geglückt. Im Achtelfinale am Abend war dann Kei Nishikori zu stark für den Warsteiner.

Mit 6:3, 6:7 und 3:6 unterlag Struff dem an Nummer sechs gesetzten Japaner. Für beide war es das zweite Match innerhalb von rund sieben Stunden. Zu der Terminenge war es gekommen, nachdem am Mittwoch der komplette Spieltag dem Dauerregen zum Opfer gefallen war. Der an Position 51 gesetzte Deutsche startete stark in die Partie und schlug im zweiten Satz bei 5:4 zum Matchgewinn auf. Doch dann häuften sich die Fehler beim Warsteiner, der den zweiten Durchgang dann noch im Tiebreak abgab. In einer Partie mit vielen Breaks gelangen Nishikori im entscheidenden Satz derer gleich drei gegen den Warsteiner, dem sichtbar die Kräfte schwanden und der dem Japaner nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Gut gerüstet für die French Open

Am Mittag war mit einer eindrucksvollen Vorstellung die Revanche gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic geglückt. Der Warsteiner setzte sich in der zweiten Runde im Foro Italico mit 6:2, 6:3 gegen den Kroaten durch, gegen den er in der Vorwoche beim Masters in Madrid noch in drei Sätzen verloren hatte. "Das war ein sehr gutes Match, ich war taktisch gut eingestellt und habe ihn unter Druck gesetzt", sagte Struff nach seinem Erfolg. Der 29-Jährige zeigte sich auf Court 3 der altehrwürdigen Anlage von Beginn an hellwach und selbstbewusst. Er servierte stark, spielte variabel und wuchtig von der Grundlinie.

Nach zwei Breaks und 31 Minuten war Satz eins unter Dach und Fach. Nach zwei weiteren Breaks verwandelte er nach 1:07 Stunden seinen ersten Matchball. Struff scheint gut gerüstet auf dem Weg zu den am 26. Mai beginnenden French Open in Paris. Es war sein dritter Sieg gegen einen Top-Zehn-Spieler in diesem Jahr. Zuvor hatte er bereits Landsmann Alexander Zverev (Hamburg) und den Griechen Stefanos Tsitsipas bezwungen.

sid | Stand: 16.05.2019, 21:04