Skeleton: Winterberger Gassner Zweiter - Lölling und Neise verfehlen das Podium

Alexander Gassner

Skeleton: Winterberger Gassner Zweiter - Lölling und Neise verfehlen das Podium

Alexander Gassner und Felix Keisinger haben den deutschen Skeleton-Assen einen gelungenen Weltcup-Auftakt beschert. Der Winterberger Gassner zeitgleich mit Keisinger auf Rang zwei. Die deutschen Skeleton-Frauen verpassten allerdings das Podium klar und legten damit einen Fehlstart hin.

Alexander Gassner und Junioren-Weltmeister Felix Keisinger (Königsee) kamen beide mit einem Rückstand von 0,79 Sekunden hinter Lokalmatador Martins Dukurs ins Ziel. Weltmeister Christopher Grotheer (Oberhof) wurde nur Elfter (+1,62).

Sceleton-Frauen um Jacqueline Lölling enttäuschen

Jacqueline Lölling aus Winterberg springt bei der Skeleton-WM in Altenberg auf ihren Schlitten.

Jacqueline Lölling bei der Skeleton-WM in Altenberg Ende Februar 2020

Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison, belegte am Freitagvormittag den achten Rang. Debütantin Hannah Neise (BRC Winterberg) rutschte als gute Fünfte nach dem ersten Lauf noch auf Platz 13 ab.

Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee) landete beim Sieg der WM-Dritten Janine Flock aus Österreich als beste Deutsche auf Platz sieben. Bereits in der vergangenen Saison hatten die deutschen Athletinnen in Lettland das Podest verpasst. "Wir können mit dem Rennen der Damen so nicht zufrieden sein", ärgerte sich Bundestrainer Christian Baude. "Es war noch nie so leicht in Sigulda, aufs Podium zu fahren. Die anderen Starterinnen haben ebenfalls viele Fehler gemacht."

Acht Rennen überwiegend in Europa geplant

Der diesjährige Winter ist stark von der Corona-Pandemie beeinflusst, dies wurde am Freitag deutlich. So zogen die Athleten unmittelbar nach dem Zieleinlauf noch in der Eisrinne ihren Mund-Nasen-Schutz auf. Ins Risikogebiet Lettland durften nur Sportler mit negativen Corona-Tests, der Zutritt zum Bahngelände in Sigulda erfolgte ebenfalls nur mit bestandenem Test. Zuschauer sind bei den Veranstaltungen des Weltverbandes IBSF nicht zugelassen. Nicht teilgenommen haben Starterinnen aus den USA, Kanada, China, Neuseeland, Australien und Südkorea.

Insgesamt sollen acht Rennen überwiegend in Europa stattfinden. Die WM wurde von Lake Placid/USA ins sächsische Altenberg verlegt und findet vom 1. bis 14. Februar 2021 statt.

Stand: 20.11.2020, 16:53