Hodeg gewinnt in Münster vor Ackermann

Alvaro Hodeg (l.) und Pascal Ackermann (r.)

Hodeg gewinnt in Münster vor Ackermann

  • Ackermann knapp geschlagen
  • Politt versucht es als Ausreißer
  • Massensturz vor dem Ziel

Top-Sprinter Pascal Ackermann hat den Sieg beim Münsterland-Giro nur knapp verpasst. Der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe musste sich nach 200 km von Emsdetten nach Münster im Zielsprint nur dem Kolumbianer Alvaro Hodeg geschlagen geben. Vorjahressieger Max Walscheid aus Neuwied rundete als Fünfter das starke deutsche Ergebnis ab.

Massensturz kurz vor dem Ziel

175 Profis waren in diesem Jahr am Start gewesen, unter ihnen zahlreiche Top-Stars wie Ackermann, Nils Politt oder Sprintass Fernando Gaviria. Politt versuchte sich rund 20 Kilometer vor dem Ziel an einem Ausreißversuch, wurde jedoch wieder eingefangen. Als letzter Ausreißer wurde der Niederländer Brian van Goethem einen Kilometer vor dem Ziel eingeholt.

Kurz vor dem Ziel kam es zu einem Sturz, nachdem Walscheid und Quick-Step-Fahrer Florian Senechal sich berührt hatten. Walscheid war nicht betroffen, Senechal dagegen ging zu Boden. Einige andere Fahrer konnten nicht mehr ausweichen. Nach der Zieldurchfahrt attackierte der Franzose Walscheid vor laufenden TV-Kameras.

"Ich weiß nicht, was los war", sagte Walscheid im WDR, nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. Von dem Sturz habe er nichts mitbekommen. Das Rennen insgesamt sei "extrem hart" gewesen, "das Wetter hat uns allen zugesetzt. Es war super kalt, ich habe extrem gefroren", erklärte Walscheid.

Walscheid gegen Senechal - handfeste Meinungsverschiedenheit beim Giro Sportschau 03.10.2019 00:55 Min. Verfügbar bis 03.10.2020 Das Erste

dpa/red | Stand: 03.10.2019, 17:03