Golfprofi Kaymer kämpft um seine Karte für die US-Tour

Golf-Star Martin Kaymer beim Abschlag

Golfprofi Kaymer kämpft um seine Karte für die US-Tour

  • Martin Kaymer kämpft um seine US-Tour-Card
  • Der Golfer hat einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt
  • Knackpunkt ist ein fehlender Start bei einem US-Tournier

Martin Kaymer kämpft um seine Spielberechtigung für die US-Tour 2020. Der 34-Jährige Golfprofi aus Mettmann hat bei der Spielervereinigung US PGA einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt. Das bestätigte sein Bruder und Manager Philip Kaymer am Mittwoch (07.08.2019). Mit einer Entscheidung wird bis Ende der Woche gerechnet.

Als 150. der FedEx-Cup-Wertung hätte Kaymer Anspruch auf den sogenannten "Conditional Status", eine eingeschränkte Spielberechtigung. Dafür hätte er allerdings 15 Turniere der US-Tour bestreiten müssen - gespielt hat er nur 14.

Kaymer argumentiert, er habe sich als Nummer eins der Reserveliste für einen Start bei der British Open bereitgehalten und dafür das parallel stattfindende US-Turnier in Kentucky ausfallen lassen. "Aus Respekt den Organisatoren gegenüber und dem Major-Status ist Martin deshalb nach Portrush gereist", erklärte Philip Kaymer. Bei den British Open war sein Bruder aber nicht zum Einsatz gekommen.

Kaymer lässt letzte sportliche Möglichkeit zur Quali aus

Kaymer hätte sportlich die Möglichkeit, sich im August in den drei Finalturnieren der zweitklassigen Korn-Ferry-Tour noch einen der 25 zu vergebenen Plätze zu sichern. Doch der zweimalige Major-Gewinner legt stattdessen eine Pause ein.

Sollte es mit der Ausnahmegenehmigung nicht klappen, würde sich Kaymer wieder voll auf die Europa-Tour konzentrieren und nur noch gelegentlich in den USA spielen. Dort dürfte er im kommenden Jahr aber bei der US PGA Championship und der US Open antreten, weil er die beiden Majors 2010 (US PGA Championship) und 2014 (US Open) bereits gewonnen hatte.

Stand: 07.08.2019, 12:20