Fecht-WM: Deutsche Florettfechter erreichen Finalrunde

Peter Joppich

Fecht-WM: Deutsche Florettfechter erreichen Finalrunde

  • Florettfechter bezwingen Japan
  • Am Dienstag gegen Frankreich
  • Säbelfechterinnen scheitern

Die deutschen Vize-Europameister im Herrenflorett haben bei der WM in Budapest das Viertelfinale erreicht und die Chance auf die erste Medaille für den Deutschen Fechter-Bund gewahrt. Peter Joppich (Koblenz), Benjamin Kleibrink (Düsseldorf), Luis Klein (Tauberbischofsheim) und André Sanita (Bonn) gewannen am Montag (22.07.2019) das entscheidende Gefecht gegen Japan mit 45:37.

Erster Gegner am Dienstag ist Frankreich. Im EM-Finale in Düsseldorf vor vier Wochen waren die deutschen Florettfechter gegen den kommenden Gegner noch chancenlos geblieben. Mit dem Einzug in die Finalrunde sammelten die Florettfechter zudem wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation, weil der ärgste Konkurrent Polen an Hongkong scheiterte (39:45).

Das erste K.o.-Gefecht des vorletzten Wettkampftages hatte das deutsche Quartett mit 45:36 gegen Chile gewonnen. Die Finalrunde beginnt am Dienstag um 11.20 Uhr, ab 16 Uhr wird im Damensäbel und Herrenflorett um Gold und Bronze gefochten. Bislang hat die 24-köpfige Mannschaft des Deutschen Fechter-Bundes in der ungarischen Hauptstadt noch keine Medaille gewonnen.

Säbelfechterinnen auf Platz elf

Die Säbel-Mannschaft der Damen mit Anna Limbach, Lea Krüger (beide Dormagen), Ann-Sophie Kindler (Eislingen) und Julika Funke (Künzelsau) unterlag dem Vorjahresdritten Südkorea im Achtelfinale 39:45 und erkämpfte sich in der Platzierungsrunde den elften Rang.

Die französischen Herren krönten sich im Degen nach einem 45:37 im Finale gegen die Ukraine zum Weltmeister, die russischen Florett-Damen sicherten sich den Titel nach einem 43:42 gegen Italien.

Leonie Ebert - deutsche Hoffnung im Fechtsport Mittagsmagazin 15.07.2019 02:48 Min. Verfügbar bis 15.07.2020 Das Erste

dpa | Stand: 22.07.2019, 16:08