Fecht-WM: Florett-Quartett und Säbel-Trio erreichen Hauptrunde

Florett-Fechter Benjamin Kleibrink aus Düsseldorf.

Fecht-WM: Florett-Quartett und Säbel-Trio erreichen Hauptrunde

  • Vier deutsche Florett-Männer in WM-Hauptrunde
  • Drei deutsche Säbel-Frauen weiter
  • Kampf um Medaillen am Samstag

Das deutsche Herren-Quartett der Florettfechter hat bei der WM in Budapest die Qualifikation überstanden. Die Vize-Europameister in der Mannschaft, Peter Joppich (Koblenz), Benjamin Kleibrink (Düsseldorf), Luis Klein (Tauberbischofsheim) und Andre Sanita (Bonn), erreichten am Mittwoch (17.07.2019) die Hauptrunde der besten 64 im Einzel am Samstag.

Dort kommt es in der ersten Runde bereits zum Aufeinandertreffen zwischen Peking-Olympiasieger Kleibrink und Joppich. Kleibrink überzeugte in der Vorrunde am Mittwoch mit sechs Siegen in sechs Auftritten. Seine drei Teamkollegen mussten dagegen den Umweg über die K.o.-Runden nehmen.

Funke setzt sich gegen Kindler durch

Bei den Säbelfechterinnen erreichten Anna Limbach, Lea Krüger (beide Dormagen) und Julia Funke (Künzelsau) das Hauptfeld am Samstag.

Limbach qualifizierte sich bereits durch fünf Vorrundensiege, Funke musste wie Krüger in die K.o.-Runde und setzte sich dort im entscheidenden Duell gegen Ann-Sophie Kindler (Eislingen) durch.

Damit schafften insgesamt zwölf der 22 in der Vorrunde gestarteten deutschen Teilnehmer den Sprung in ihre Einzelentscheidungen. Team-Europameister Max Hartung (Dormagen/Säbel) und Florett-Hoffnungsträgerin Leonie Ebert (Werbach) waren aufgrund ihrer Weltranglistenpositionen direkt für die besten 64 gesetzt.

Leonie Ebert - deutsche Hoffnung im Fechtsport Mittagsmagazin 15.07.2019 02:48 Min. Verfügbar bis 15.07.2020 Das Erste

Stand: 17.07.2019, 18:39