Coronavirus stoppt Deutschland-Achter

Der Deutschland-Ruder-Achter rudert auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Coronavirus stoppt Deutschland-Achter

  • Achter beendet Trainingslager in Lago Azul
  • Einschränkungen auch am Ruderleistungszentrum
  • Stadt Dortmund schließt das Bootshaus

Wegen der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus haben die Ruderer des Deutschland-Achters ihr Trainingslager in Lago Azul (Portugal) vorzeitig beendet und sind bereits wieder in der Heimat gelandet.

Trainingsbetrieb auch in Dortmund eingeschränkt

Die Trainingsmaßnahme war erst Ende Februar aus der Corona-Krisenregion Norditalien nach Portugal verlegt worden. "Innerhalb weniger Stunden wurden Flüge und Shuttle-Transfers organisiert. Das hat gut geklappt. Jetzt gilt es, dass alle mit ihren sozialen Kontakten aufpassen", sagte Bundestrainer Uwe Bender, der gemeinsam mit Trainer Peter Thiede und Leistungsdiagnostiker Volker Grabow den Bootstransport über 2.300 Kilometer durchführt.

Einschränkungen wird es auch für den Trainingsbetrieb am Ruderleistungszentrum Dortmund geben. Die Stadt schließt ab Dienstag (17.03.2020) das Bootshaus für den Trainingsbetrieb und die öffentliche Nutzung. Training unter strengen Auflagen ist nur den Sportlern gestattet, die sich auf die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) vorbereiten.

Stand: 16.03.2020, 20:23