NRW verschärft Regeln für Sport in Innenräumen

Sportgeräte in einem Fitnessstudio.

NRW verschärft Regeln für Sport in Innenräumen

Bei der Sportausübung in Innenräumen gilt in Nordrhein-Westfalen ab dem 28. Dezember die 2G-Plus-Regel. Dies geht aus der aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes hervor.

Das Land NRW verschärft ab Dienstag die Masken- und Testpflicht im Freizeitbereich - unter anderem für Sport in Innenräumen. "Wegen der deutlich höheren Aggressivität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert", teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Da beim Sport in Innenräumen (Training und Wettkampf), in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten (Saunen, Thermen, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen) in der Regel keine Masken getragen werden könnten, müssten Immunisierte hier künftig zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen (2G Plus). Für die Nutzung durch Schulen gelten diese Regeln nicht, da dort die Regeln der Coronabetreuungsverordnung angewendet werden.

Kein zusätzlicher Test bei Sport im Freien nötig

Für die gemeinsame Sportausübung im Freien auf Sportstätten ist ein zusätzlicher Test nicht nötig, die Sporttreibenden müssen aber immunisiert sein.

Wie schon von Bund und Ländern zuvor vereinbart, darf es in den oberen, überregionalen Sportligen keine Zuschauer mehr geben. Bei allen anderen Veranstaltungen gilt eine maximale Obergrenze von 750 Zuschauern, wobei dort die 2G-Regel gilt. Die aktualisierte NRW-Corona-Schutzverordnung gilt ab 28. Dezember bis zunächst 12. Januar.

Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein hatten am Donnerstag etwas überraschend verkündet, den Bund-Länder-Beschluss für Geisterspiele in den Profiligen nicht umsetzen zu wollen - dort sind weiter Zuschauer zugelassen, wenn auch mit Einschränkungen.

Stand: 23.12.2021, 17:45