Ein leerer Fußballplatz mit Tasche am Zaun

Sport in NRW: Nur noch wenige Corona-Regeln

Stand: 21.03.2022, 10:20 Uhr

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen schlagen auch in NRW durch. Allerdings gelten noch einige Regeln bis Anfang April. Danach könnten Hotspots für Unterschiede sorgen.

Von Michael Buchartz

Eigentlich ist seit Sonntag (20.03.2022) klar, dass spätestens Anfang April alle Corona-Schutmaßnahmen im Sport bundesweit weggefallen sind. Doch auch NRW nutzt in seiner neuen Verordnung, die seit Samstag gilt, eine Übergangsfrist aus, um einige Regeln beizubehalten.

Nur im Hallensport noch Regeln

Dennoch kann man davon sprechen, dass auch im Breitensport fast so etwas wie Normalität herrscht. Vor allem im Outdoor-Sport gibt es quasi keine Beschränkungen mehr. Zugangsregeln wie 3G sind in der neuen Verodnung für Sport im Freien nicht mehr aufgeführt. Die Maskenpflicht gilt nur noch für Innenräume wie Kabinen - der Amateurfußball freut sich darüber.

Etwas eingeschränkter ist dagegen der Hallensport: Dort wirkt sich die neue Verordnung und die Übergangsfrist stärker aus. Denn in den Turnhallen gilt nach wie vor Maskenpflicht außer bei der jeweiligen Sportausübung. Auch gilt dort nach wie vor die 3G-Zugangsregel. Es sind kleine Einschränkungen, verglichen mit den großen Zugangsbeschränkungen im Herbst und Winter - die so manchen Verband derart unter Zugzwang brachten, dass er die Spielzeit bereits abbrach. Wie beispielsweie beim Tischtennis geschehen.

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sport inside 13.03.2022 10:20 Min. Verfügbar bis 13.03.2023 WDR

Ab April ausschließlich Maßnahmen in Hotspots

Eine Obergrenze für Zuschauer gibt es ebenfalls nicht mehr. Allerdings gelten bei Großveranstaltungen ebenfalls Zugangsregeln: Auch hier müssen Zuschauer geimpft, genesen oder getestet sein. Als Großveranstaltung gilt alles ab 1.000 Teilnehmer. Das dürfte wohl auch einige Spiele der Regionalliga West ebenso betreffen wie manches Eishockey-, Handball- oder Basketballspiel. In den Hallen des Landes müssen Zuschauer zudem eine Maske tragen.

Am 2. April dürfen sich dann auch die Hallensportler komplett frei bewegen. Dann nämlich läuft die Übergangsfrist aus und alle Schutzmaßnahmen fallen weg. Einzig die sogenannte "Hotspot-Regelung" könnte regional Unterschiede bringen. Ist ein Gebiet als ein großer Infektionsherd deklariert, darf die NRW-Landesregierung dort schärfere Maßnahmen verhängen. Gut möglich also, dass bei den derzeit hohen Corona-Zahlen ab April unterschiedliche Bedingungen im Breitensport gelten.