Kölner Boxer Tiafack im WM-Viertelfinale ausgeschieden

Der Kölner Boxer Nelvie Tiafack (l.) bei den Europaspielen in Minsk

Kölner Boxer Tiafack im WM-Viertelfinale ausgeschieden

  • Superschwergewichtler Tiafack verliert WM-Viertelfinale
  • Niederlage gegen Vizeweltmeister Kunkabajew
  • Tiafack einziger deutscher Boxer im Viertelfinale

Superschwergewichtler Nelvie Tiafack (Köln) ist bei der Amateurbox-WM in Jekaterinburg (Russland) als letzter deutscher Medaillenkandidat ausgeschieden. Der WM-Debütant unterlag am Mittwoch (18.09.2019) dem an Position eins gesetzten Vizeweltmeister Kamschybek Kunkabajew aus Kasachstan 0:5 nach Punkten. Tiafack, Dritter bei den Europaspielen in Minsk, hatte als einziger Kämpfer des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) die Runde der letzten Acht erreicht.

Insgesamt waren acht deutsche Boxer bei den Titelkämpfen am Start. Die WM zählt allerdings in diesem Jahr nicht als Olympiaqualifikation, da der Weltverband AIBA vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) suspendiert wurde. Für Europa finden die Olympia-Ausscheidungskämpfe vom 13. bis 23. März 2020 in der Copper Box Arena von London statt. Ein abschließendes Qualifikationsturnier für Kämpfer aus der ganzen Welt steigt vom 13. bis 24. Mai in Paris.

Nelvie Tiafack: Superschwergewichts-Hoffnung bei der Box-WM Sportschau 12.09.2019 05:27 Min. Verfügbar bis 12.09.2020 Das Erste

jti/sid | Stand: 18.09.2019, 18:32