Lemgo Lippe feiert Sieg über Minden im Ostwestfalen-Derby

Lukas Zerbe vom Handball-Bundesligisten TBV Lemgo Lippe.

Lemgo Lippe feiert Sieg über Minden im Ostwestfalen-Derby

Der TBV Lemgo Lippe hat im Ostwestfalen-Derby bei GWD Minden trotz eines zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstands noch einen Sieg gefeiert. Der TuS N-Lübbecke unterlag bei den Füchsen Berlin.

Pokalsieger Lemgo gewann am Sonntag mit 32:29 (11:15) und verbesserte sich mit dem dritten Saisonerfolg auf Tabellenplatz sieben. Minden, das Mitte der zweiten Hälfte einbrach, steht nach der achten Niederlage im achten Spiel weiter abgeschlagen am Tabellenende. Aufsteiger Lübbecke unterlag in Berlin am Ende deutlich mit 22:30 (12:16) und rangiert auf Platz 15.

Bjarki Mar Elisson (1.) brachte Lemgo mit dem ersten Tor der Partie in Führung, anschließend war Minden am Drücker. Jan Grebenc, Tomas Urban (2) und Niclas Pieczkowski (2) drehten den Rückstand mit fünf Toren in Serie in eine 5:1-Führung für Minden. Lemgo kam wieder ran, Elisson (12.) verkürzte auf 6:5.

Doch anschließend zog Minden wieder davon. Mohamed Amine Darmoul (21.) sorgte erstmals für eine Fünf-Tore-Führung, die in der 28. Minute auf sieben Treffer anwuchs (14:7). Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnte der TBV den Rückstand auf vier Tore verkürzen (15:11).

Lemgo dreht Partie in Halbzeit zwei

Mit einem starken Malte Semisch im Tor als Rückhalt führte Minden nach der Pause schnell mit 18:11, Lemgo agierte in der Defensive oft halbherzig. Nach einer Ermahnung von Trainer Florian Kehrmann steigerte sich der TBV und rückte auf zwei Treffer heran (24:22/48.). Minden hatte viel investiert und wirkte nun etwas müde, Elisson (51.) glich nach einem Mindener Ballverlust schließlich für Lemgo aus (25:25).

In der 54. Minute ging Lemgo erstmals seit Beginn des Spiels wieder in Führung, als Lukas Zerbe zum 27:26 für die Gäste traf. In einer spannenden Schlussphase sorgte Lemgos Lukas Hutecek mit zwei Toren in Folge (32:29) schließlich für die Entscheidung.

Lübbecke unterliegt in Berlin

Der Tus N-Lübbecke begegnete den Füchsen Berlin in der Anfangsphase auf Augenhöhe, doch beim Stand von 4:4 setzten sich die Füchse nach drei Treffern von Fabian Wiede, Mijajlo Marsenic und Marko Kopljar erstmals ab (7:4/14.).

Nach einem weiteren Treffer von Kopljar hatten die Hausherren einen Vier-Tore-Führung, die sie auch mit in die Halbzeit nahmen. Nach der Pause baute Berlin seine Führung konstant aus und ließ Lübbecke am Ende keine Chance.

Stand: 24.10.2021, 17:29