TuS N-Lübbecke kann Abstiegsränge verlassen

TuS-Trainer Aaron Ziercke will in Hüttenberg punkten. Zwei Zähler sollen es am liebsten sein.

TuS N-Lübbecke kann Abstiegsränge verlassen

  • Abstiegsduell Hüttenberg gegen Lübbecke am Samstag (20.30 Uhr).
  • Ostwestfalen können erstmals in dieser Saison Abstiegsränge verlassen.
  • TBV Lemgo am Sonntag (12.30 Uhr) gegen TSG Wetzlar.

Beim TuS N-Lübbecke sieht man wieder Land. Erstmals in dieser Saison könnte der Aufsteiger aus Ostwestfalen die Abstiegsränge verlassen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg beim Tabellenschlusslicht TV Hüttenberg am Samstag (09.12.2017, 20.30 Uhr). Es wäre ein toller Erfolg für das Team: Auf den letzten Platz schienen die Lübbecker lange ein Abo zu haben.

Die ersten sieben Spiele gingen verloren

Seit dem ersten Spieltag hielt die Mannschaft von Trainer Aaron Ziercke, der seit dem Sommer 2016 beim TuS unter Vertrag steht, die rote Laterne fest in der Hand. Es hagelte Niederlagen, Spieltag für Spieltag. Erst am achten Spieltag sammelte der TuS mit dem 26:26 in Leipzig den allerersten Punkt ein. Seitdem punkteten die Lübbecker aber regelmäßig.

Zwar steht erst ein Sieg zu Buche - es war am 14. Spieltag, als der Liga-Neuling beim TVB Stuttgart den ersten und bislang einzigen doppelten Punktgewinn bejubeln durfte. Aber seit dem Spiel in Leipzig lautet die Bilanz ein Sieg, drei Remis und vier Niederlagen.

Seit Leipzig-Remis regelmäßig gepunktet

Nach dem 25:25 gegen FA Göppingen am vergangenen Spieltag haben die Ostwestfalen nicht nur den ersten Heimpunkt eingefahren - sie sind nun auch die Rote Laterne los, erstmals in dieser Saison. Die haben nun die Hüttenberger. Mit dem Punktgewinn im Rücken wollen die Lübbecker unbedingt beim Mitaufsteiger punkten. "Die Mannschaft hat bedingungslos gekämpft und auch in engen Phasen nicht die Nerven verloren – es ist eine Entwicklung zu sehen", freute sich der Trainer nach der Partie gegen die favorisierten Göppinger.

Das mache ihn zuversichtlich für die kommenden Aufgaben, so Ziercke. Ob Marko Bagaric bei dem Unterfangen in Hüttenberg mithelfen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Der Rückraumspieler laboriert an Wadenproblemen.

Vukovic zum VfL - Lemgo Sonntag gegen Wetzlar

Die leise Hoffnung, Rückraumspieler Drago Vukovic wieder nach Ostwestfalen zurücklocken zu können, hat sich indes zerschlagen. Wie am Mittwoch bekannt wurde wechselt der 34 Jahre alte Kroate zur kommenden Spielzeit 2018/19 nach vier Jahren beim TuS drei Jahren bei den Füchsen Berlin nach Gummersbach. Dort hatte Vukovic bereits von 2008 bis 2011 gespielt.

Erst am Sonntag trifft der Nachbar aus Lemgo auf die HSG Wetzlar. Mit einem Sieg könnte der TBV seinen Gegner in der Tabelle überholen.

Stand: 06.12.2017, 21:49