Jan Grebenc hat mit GWD Minden einen Sieg im Kellerduell gefeiert.

GWD Minden gewinnt Abstiegsduell beim TuS N-Lübbecke

Stand: 10.03.2022, 20:56 Uhr

GWD Minden schöpft nach dem mit 21:19 (10:7) gewonnenen Kellerduell mit Nettelstedt-Lübbecke neue Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg . Der Bergische HC hat sein Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf trotz langen Rückstands mit 25:23 (11:15) gewonnen.

Die Mindener haben ihren Aufwärtstrend bestätigt. Nachdem sie sich zuletzt gegen die deutlich besser eingeschätzten Teams der Rhein-Neckar Löwen (31:33) und SG Flensburg-Handewitt (31:31) achtbar schlugen, reichts es am Donnerstagabend im traditionsreichen Ostwestfalen-Derby endlich zum vierten Saisonsieg.

Minden gibt rote Laterna ab

Dieser Erfolg wiegt doppelt schwer, weil die Partie beim TuS N-Lübbecke nicht nur ein Derby, sondern auch ein Kellerduell war. Damit übergeben die Mindener die rote Laterne vorerst an Balingen-Weilstetten und verdrängen Lübbecke sogar vom ersten Nichtabstiegsplatz. Beide Teams haben allerdings weniger Spiele als Minden absolviert.

In der 14. Minute erkämpften sich die Gäste aus Minden erstmals eine Drei-Tore-Führung, die sie bis zur Pause nicht mehr abgaben. Nach dem Seitenwechsel folgten drei schnellen Lübbecker Toren zum 10:10 (33. Minute) drei noch etwas schnellere GWD-Treffer zum 10:13 (36.).

Die erneute Führung gaben die Mindener nicht mehr ab und haben damit einen sehr wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht, während der Abstieg für die gerade erst wieder aufgestiegenen Lübbecker etwas nähergerückt ist. Bester Werfer der Gastgeber war Tom Skroblien (9 Treffer), und Mohamed Darmoul traf sechsmal für Minden.

BHC läuft Rückstand lange hinterher

Der Bergische HC hat sich nach den Auswärtsschlappen in Magdeburg und Stuttgart am Donnerstag berappelt und vor eigenem Publikum gegen TSV Hannover-Burgdorf dank eines starken Endspurts wieder doppelt gepunktet.

Der BHC erwischte keinen guten Start und lief im ersten Durchgang permanent einem Rückstand hinterher, der nach 30 Minuten auf vier Tore angewachsen war (11:15). Nach dem Seitenwechsel waren es in der 42. Minute sogar fünf Treffer ehe die "Löwen" ihrerseits viermal in Serie trafen und auf 19:20 verkürzten (46.).

Doppelpack von Darj leitet Wende ein

Die Gäste aus Niedersachsen nahmen sofort eine Auszeit, um die Aufholjagd des BHC auszubremsen. Das gelang ihnen zunächst - sie erhöhten auf 21:19 (47.), ehe die Partie erstmal für ein paar Minuten ohne weitere Treffer weiterging, was Hannover vor allem Keeper Domenico Ebner zu verdanken hatte.

Die Hausherren waren aber jetzt am Drücker und kamen durch einen Doppelschlag von Max Darj (53./56.) zum Ausgleich. Dabei blieb es nicht - der BHC legte nach, zog auf 24:21 (59.) davon und hatte damit in der vorletzten Spielminute auch für die Vorentscheidung gesorgt. Beste Werfer des BHC waren Jeffrey Boomhouwer und Lukas Stutzke mit jeweils vier Toren.