Lübbecke und Gummersbach können im Endspurt vor Zuschauern spielen

Gummersbachs Julius Fanger im Spiel gegen den TuS N-Lübbecke in Aktion

Lübbecke und Gummersbach können im Endspurt vor Zuschauern spielen

In der 2. Handball-Bundesliga kämpfen der VfL Gummersabch und der TuS N-Lübbecke um den Aufstieg in die Handball-Bundesliga. In den letzten Heimspielen können beide NRW-Vereine auf die Unterstützung ihrer Fans zählen.

Drei Punkte trennen den TuS N-Lübbecke und den VfL Gummersbach in der Zweitliga-Tabelle. Mit einer Ausbeute von 52:14 Zählern liegt Lübbecke auf Rang zwei, dahinter folgt der VfL, der allerdings noch ein Spiel mehr absolvieren muss. Punktgleich mit Lübbecke sind die Handballer aus Hamburg auf Platz eins.

In den letzten Fernduellen der drei Aufstiegs-Aspiranten geht es also um die zwei begehrten Tickets für das Liga-Oberhaus. Dabei können beide NRW-Clubs hoffen, in den entscheidenden Partien von ihren Zuschauern angefeuert zu werden.

VfL plant mit 1000 Zuschauern

Der VfL Gummersbach plant für die letzten beiden Heimspiele der Saison mit bis zu 1000 Zuschauern in der Schwalbe-Arena. Dabei ist die Sieben-Tage-Inzidenz des Oberbergischen Kreises entscheidend. Sollte sie unter 35 bleiben, könnten 1000 Besucher zu den Spielen am 16. Juni gegen den HC Elbflorenz und am 19. Juni gegen die HSG Konstanz kommen.

Die Entscheidung dafür wird am kommenden Montag (14. Juni) nach Absprache mit den örtlichen Behörden getroffen. Sollte die Zahl der Anmeldungen die der Zuschauerzulassung übersteigen, wird per Losverfahren über den Zutritt zur Partie entschieden. Dies teilte der Club am Dienstag mit.

Lübbecke plant schon für Freitag mit Fans

Auch Tabellennachbar TuS N-Lübbecke kann im Kampf um den Aufstieg in die Handball-Bundesliga auf die Unterstützung seiner Fans setzen. Gemeinsam mit Bundesligist GWD Minden hat der Verein sein Hygiene-Konzept überarbeitet und plant nun bereits für das nächste Heimspiel (11. Juni) gegen den Dessau-Rosslauer HV mit 250 Zuschauern.

Sowohl in Gummersbach als auch in Lübbecke ist ein höchstens 48 Stunden alter zertifizierter negativer Corona-Test, eine gültige Corona-Genesenenbescheinigung oder der Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus Voraussetzung für den Einlass.

red/dpa | Stand: 09.06.2021, 09:34