TuS N-Lübbecke feiert ersten Saisonsieg

Joel Birlehm

TuS N-Lübbecke feiert ersten Saisonsieg

  • TuS N-Lübbecke feiert ersten Saisonsieg.
  • Minden nach Sieg über Aufsteiger Hüttenberg Neunter.
  • Lemgo verliert knapp, Gummersbach überzeugt.

TVB Stuttgart - TuS N-Lübbecke 28:29 (16:14)

Der TuS N-Lübbecke hat am 14. Spieltag der Handball-Bundesliga den ersten Saisonsieg gefeiert. Nach drei Unentschieden und zehn Niederlagen setzte sich der Aufsteiger am Sonntag (26.11.2017) beim TVB Stuttgart mit 29:28 (14:16) durch.

Die Partie war bis zum Ende knapp, lange mit leichten Vorteilen für Stuttgart. Erst in der 45. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung. Acht Minuten vor dem Ende lag der TuS mit 27:24 in Führung, gab diese aber kurz vor Schluss noch her. Die Entscheidung brachte ein Tor von Lukasz Gierak zum 29:28, den letzten Stuttgarter Versuch vereitelte TuS-Keeper Joel Birlehm. Bester Torschütze der Partie war Stuttgarts Marian Orlowski mit zehn Toren, Jens Bechtloss erzielte acht Treffer für N-Lübbecke.

TV Hüttenberg - GWD Minden 26:30 (11:16)

Am Samstag hatte bereits GWD Minden einen knappen 30:26 (16:11)-Sieg beim TV Hüttenberg eingefahren. Damit kletterten die Gäste auf Tabellenplatz neun.

Die Mindener legten einen Blitzstart hin und führten schnell mit neun Toren. Dann jedoch schalteten sie einen Gang zurück und ließen den Vorletzten besser in die Partie kommen. Der kam nach der Pause auch bis auf drei Tore heran und lieferte der GWD fortan ein hart umkämpftes Match. Letztlich rettete Minden den knappen Vorsprung aber über die Zeit.

TBV Lemgo - TSV Hannover Burgdorf 27:29 (11:15)

Bereits am Donnerstag (23.11.2017) hatte der TBV Lemgo eine 27:29 (11:15)-Heimniederlage gegen den TSV Hannover-Burgdorf kassiert. Vor 3.685 Zuschauern reichten jeweils fünf Tore von Tim Hornke, Robin Hubscher und Dominik Ebner nicht zu einem Sieg.

Die Lemgoer Fabian van Olphen (r.) und Tim Suton versuchen, Hannovers Morten Olsen aufzuhalten.

Die Lemgoer van Olphen (r.) und Suton versuchen, Hannovers Morten Olsen aufzuhalten.

Nachdem die Lemgoer zwischenzeitlich zum 9:9 ausgleichen konnten, zogen die Gäste aus Niedersachsen danach deutlich davon. Nach knapp 40 Minuten hatte der TSV einen Sieben-Tore-Vorsprung erspielt, von dem sich der TBV nicht mehr erholte. Erst in den Schlussminuten schmolz der Vorsprung der Gäste. Doch ernsthaft in Gefahr geriet der Auswärtssieg nicht mehr. Die Ostwestfalen bleiben nach der Niederlage auf dem neunten Tabellenplatz fest im Mittelfeld der Bundesliga verankert.

VfL Gummersbach - THW Kiel 31:27 (16:11)

Der VfL Gummersbach hingegen fuhr den dritten Sieg im dritten Spiel hintereinander ein. Das Team des neuen Trainers Denis Bahtijarevic gewann gegen den THW Kiel mit 31:27 (16:11). Die Norddeutschen hatten zuvor sechsmal in Serie nicht verloren.

Vor 4.036 Zuschauern waren die Hausherren von Anbeginn überlegen und lagen nicht ein einziges Mal im Rückstand. Stanislav Zhukov war mit sieben Toren erfolgreichster VfL-Werfer gefolgt von Tobias Schroter und Moritz Preuss mit je sechs Erfolgen. Die Gummersbacher haben nunmehr bereits fünf Punkte Vorsprung auf den siebzehnten Tabellenplatz.

Stand: 26.11.2017, 14:40

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