Magdeburgs Philipp Weber (rechts) im Einsatz gegen Tom Kare Nikolaisen vom Bergischen HC.

Magdeburg zu stark für den BHC - auch Lübbecke verliert

Stand: 06.03.2022, 17:33 Uhr

Nach der knappen Niederlage in Stuttgart ist der Bergische HC bei Tabellenführer SC Magdeburg unter die Räder gekommen. Auch der TuS N-Lübbecke musste eine klare Niederlage einstecken.

Der Bergische HC unterlag dem SCM am Sonntag deutlich mit 25:38 (12:18). Während der BHC durch die 13. Saisonniederlage auf Platz elf abrutschte, feierte Magdeburg den 21. Sieg im 22. Spiel und liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger THW Kiel weiter an der Tabellenspitze.

In der Anfangsphase des Spiels konnte der BHC noch mithalten, Tomas Babak glich in der siebten Minute zum 3:3 aus. Doch anschließend gelangen dem SCM sieben Treffer in Folge. Magdeburg präsentierte sich nahezu fehlerfrei, wirbelte die BHC-Defensive immer wieder durcheinander und baute seinen Vorsprung aus.

"Wir haben es einfach irgendwann nicht mehr geschafft, den Druck wegzunehmen", sagte BHC-Trainer Sebastian Hinze bei "Sky". "Magdeburg hat gerade Bock, die Gegner zu zerstören". Bester Werfer für den BHC war Babak mit sieben Toren, beim SCM kam Gisli Thorgeir Kristjansson auf acht.

Lübbecke verliert in Erlangen

Für den TuS N-Lübbecke wird die Luft im unteren Tabellendrittel immer dünner. Die Ostwestfalen unterlagen dem HC Erlangen mit 22:29 (11:15) und liegen nach der siebten Niederlage in Serie nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. Diesen belegt GWD Minden, der nächste Gegner des TuS im Derby am kommenden Donnerstag (6. März).

Nach einer ausgeglichenen Auftaktphase leistete sich Lübbecke einige Ballverluste und agierte zu passiv in der Abwehr, sodass Erlangen mit einem Vier-Tore-Lauf auf 7:3 wegziehen konnte. Nach einer Auszeit durch TuS-Trainer Emir Kurtagic waren die Ostwestfalen wieder besser in die Spur und kamen auf 7:8 ran. Danach konnte Erlangen sich jedoch wieder absetzen, Lübbecke lag zur Halbzeitpause mit vier Toren zurück (11:15).

Nach der Pause war weiter Erlangen am Drücker, Johannes Sellin (38.) sorgte erstmals für einen Sieben-Tore-Vorsprung des HCE (12:19). Erlangen wirkte wacher und war handlungsschneller als Lübbecke, der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.