Handball-Champions-League: Geld-Auflage für BVB-Frauen

Die BVB-Frauen beim Einwerfen

Handball-Champions-League: Geld-Auflage für BVB-Frauen

Die Frauen-Handball-Mannschaft von Borussia Dortmund darf nur unter einer Geld-Auflage an der Champions League teilnehmen.

Die Dortmunderinnen müssen 140.000 Euro bei der Europäischen Handball-Föderation (EHF) hinterlegen. Sollte dies nicht geschehen, würde Banik Most (Tschechien) den Platz der Borussia einnehmen. Dortmund wäre dann auch nicht in der European League startberechtigt.

Grund: Vorfall aus vergangener Saison

Grund für die "Kaution" ist ein Vorfall aus der vergangenen Saison. Die Handballerinnen von Borussia Dortmund waren im März zu zwei Champions-League-K.o.-Spielen nicht angetreten, da die Austragung der Spiele nach Ansicht des Vereins aufgrund der damaligen Corona-Lage "unverantwortlich" gewesen sei. Daraufhin hatte die EHF den BVB vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Kaution ist laut Handball-Verband als Sicherheit gedacht, "um eventuelle finanzielle Schäden bei Nichtantritt des Vereins abzudecken". Borussia Dortmund hat sich zu der Geld-Auflage noch nicht geäußert, der Verein hatte das Vorgehen der EHF in der Vergangenheit aber immer wieder kritisiert.

Stand: 29.06.2021, 14:02