Wegen Corona-Bedenken nicht angetreten: Geldstrafe für BVB-Handballerinnen

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund

Wegen Corona-Bedenken nicht angetreten: Geldstrafe für BVB-Handballerinnen

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund müssen für ihr verweigertes Antreten im Champions-League-Playoff gegen Metz eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen. Das teilte die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Mittwoch mit. BVB-Handball-Chef Andreas Heiermann findet das "unmöglich".

BVB-Handball-Chef Andreas Heiermann reagierte "fassungslos" auf die angekündigte Strafe. "Ich finde es unmöglich, wenn man Sportpolitik und Kommerz über die Gesundheit stellt", sagte er dem WDR.

"Würde wieder so entscheiden"

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund waren im März nicht angetreten, da die Austragung der Spiele nach Ansicht von Heiermann aufgrund der damaligen Corona-Lage "unverantwortlich" gewesen sei. Zu dieser Einschätzung stehe er noch immer: "Ich würde heute zu 100 Prozent wieder die gleiche Entscheidung treffen", so Heiermann.

Der deutsche Meister kann innerhalb der nächsten sieben Tage Berufung einlegen. Noch steht zwar nicht fest, ob der BVB davon Gebrauch machen wird, auf den ersten Blick spricht jedoch vieles dafür.

Entscheidung über Berufung in dieser Woche

Bei der Strafe handle es sich um "verdammt viel Geld", so Heiermann. Für ihn sei die "Schadenersatz-Forderung", wie die EHF es nennt, zunächst mal eine "fiktive Summe".

Eine Entscheidung über einen Einspruch soll noch diese Woche fallen.

Stand: 16.06.2021, 17:32