VFL Gummersbach gewinnt gegen Stuttgart

HBL: Gummersbach weiter im Höhenflug, Klatschen für Hamm und BHC

Stand: 22.09.2022, 17:54 Uhr

Der VfL Gummersbach hat seinen starken Start in die Handball-Bundesliga fortgesetzt und auch den TVB Stuttgart besiegt. Einen schlechten Tag erwischten der ASV Hamm-Westfalen und der Bergische HC.

Gummersbach legte den Grundstein für den vierten Sieg im fünften Saisonspiel schon in der Anfangsphase. Nach 15 Minuten setzte sich der Aufsteiger bereits ab, führte mit 7:3. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf acht Tore an, am Ende der ersten Halbzeit deutete beim Stand von 16:9 schon jede Menge auf einen weiteren Erfolg.

Auch nach der Pause war der VfL die bessere Mannschaft und konnte die Führung noch komfortabler gestalten. 16 Minuten vor Schluss führten die Gummersbacher dank einer herausragenden Defensivleistung mit 23:13. Dann hatten die Gastgeber zwar eine Schwächephase und ließen die Stuttgarter noch auf bis zu zwei Tore herankommen, der 29:24-Sieg blieb aber ungefährdet. Bester Werfer der Gummersbacher war Ellidi Snaer Vidarsson mit elf Toren.

Bei Hamm steht weiter die Null

Bei Hamm-Westfalen hielten die Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn dagegen nur etwas mehr als vier Minuten an. Mit 4:2 führte der Außenseiter bei den favorisierten Füchsen Berlin, die dann ihre Klasse ausspielten. Zwölf Minuten ließen die Gastgeber keinen weiteren Gegentreffer zu und zogen schon mit 10:4 nach 15 Minuten davon. Beim Stande von 19:13 waren die Chancen auf den ersten Hamm-Zähler der Saison auch nur noch theoretischer Natur.

Ähnlich eindeutig verlief auf die zweite Halbzeit, nach der für die Hammer die nächste deutliche Niederlage feststand. Am Ende unterlag der ASV mit 26:37. Positiv auf sich aufmerksam machte aber Fabian Huesmann. Mit fünf Toren war er Topscorer des Teams, dazu verwandelte er all seine Würfe.

BHC bricht nach der Pause ein

Dem Bergischen HC wurde ein schwacher Start in die zweite Halbzeit beim Auswärtsspiel beim HSV Hamburg. Nach 31 Minuten war der BHC beim Stande von 12:15 noch in Schlagdistanz, wenige Minuten später hatte das Team die Partie jedoch komplett aus der Hand gegeben. Ex-Nationaltorhüter Johannes Bitter traf in der 42. Minuten zum 24:14 ins leere Tor für Hamburg - schon da war klar, dass es die dritte Niederlage für den BHC geben wird.

Auch nach 60 Minuten waren es zehn Tore Unterschied zwischen den beiden Teams, der HSV gewann mit 33:23. In Normalform präsentierte sich lediglich Noah Berger, der bei acht Wurfversuchen immerhin sechs Treffer erzielte.

Quelle: sho