Das Logo des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn prangt auf einer Fahne

Paderborn will kein "Selbstbedienungsladen" der Bundesliga sein

Stand: 23.01.2023, 22:03 Uhr

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn wurde intensiv über die wirtschaftliche wie sportliche Lage gesprochen.

Der SC Paderborn ist demnach weiterhin schuldenfrei und hat das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem operativen Gewinn von 1,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das teilte der Klub aus Ostwestfalen am Montagabend (23.01.2023) mit. Der SCP verfügt trotz der Corona-Krise in den vergangenen Jahren über ein Eigenkapital von rund 6,1 Millionen Euro.

Paderborner Bankkonto "ordentlich gefüllt"

"Wir sind nicht verschuldet. Unser Bankkonto ist ordentlich gefüllt. In Zeiten steigender Zinsen kommt uns das entgegen", sagte Finanz-Geschäftsführer Ralf Huschen. Unter anderem wegen Abschreibungen weist die Bilanz insgesamt einen Jahresfehlbetrag von knapp 465.900 Euro aus.

SCP-Präsident betont sportliche Ambitionen

Sportlich will Paderborn in Zukunft Leistungsträger auf dem Platz sowie begehrte Trainer und Funktionäre länger halten. "Wir sind nicht der Selbstbedienungsladen der Bundesliga. Wir werden unsere eigenen Ambitionen stärker verfolgen und unsere Substanz demnächst stärker verteidigen", sagte Präsident Thomas Sagel. In der Vergangenheit war der SCP für Trainer und Spieler immer wieder ein Karrieresprungbrett gewesen.

Quelle: dpa/red