Khaled Narey (vorne) von Fortuna Düsseldorf im Spiel beim Hamburger SV.

Nach rassistischen Beleidigungen gegen Düsseldorfs Narey: HSV muss Strafe zahlen

Stand: 09.11.2021, 18:51 Uhr

Fußball-Zweitligist Hamburger SV muss wegen rassistischen Verhaltens seiner Fans 30.000 Euro Strafe zahlen.

Gemäß Urteil des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Dienstag kann der Verein davon bis zu 10.000 Euro für sicherheitstechnische Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Mai 2022 nachzuweisen wäre.

Während des Zweitligaspiels gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) am 16. Oktober war der frühere HSV-Profi Khaled Narey laut DFB "von einer kleinen Gruppe von Zuschauern aus dem Hamburger Block insbesondere bei der Ausführung von Eckbällen mit Affenlauten beleidigt und auch rassistisch beschimpft" worden. Solche "menschenverachtenden Verhaltensweisen" würden in keiner Weise geduldet.

Auch der HSV hatte die Vorfälle entschieden verurteilt, sich entschuldigt und umfangreiche Maßnahmen zur Täterermittlung in die Wege geleitet, was strafmildernd berücksichtigt wurde.