SC Paderborn startet mit Nullnummer

Der SC Paderborn ist mit einem Remis in die neue Zweitliga-Saison gestartet. In der Partie beim 1. FC Heidenheim zeigte insbesondere SCP-Torwart Jannik Huth eine starke Leistung.

Das Duell auf der schwäbischen Alb endete am Samstag 0:0.

Bei den Paderbornern standen drei Neuzugängen in der Startelf: die Verteidiger Jannis Heuer (vom VfL Wolfsburg II), Jasper van der Werff (von RB Salzburg) und Marco Schuster (von Waldhof Mannheim).

Im Tor ersetzte der neue SCP-Trainer Lukas Kwasniok den verletzten Leopold Zingerle, zuletzt Stammkeeper, durch Jannik Huth. Sven Michel, Julian Justvan und Kai Pröger sollten die einzige echte Spitze Dennis Srbeny offensiv unterstützen.

Torloses Remis zwischen Heidenheim und Paderborn: Die Audio-Highlights Sportschau 24.07.2021 01:41 Min. Verfügbar bis 24.07.2022 ARD Von Stefan Kersthold

Nach ausgeglichenem Beginn kam Gastgeber 1. FC Heidenheim Mitte der ersten Halbzeit besser in die Partie. Torchancen gab es aber nur selten.

Beste Paderborner Chance durch Pröger

Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Paderborn in der 31. Minute: Nach Vorlage von Michel zog Pröger in den Strafraum und schoss aus halbrechter Position aufs Tor. Der abgefälschte Schuss flog nur knapp über die Querlatte.

Heidenheim wirkte aktiver und angriffslustiger. Die Paderborner Defensive zeigte sich aber gut organisiert und setzte dem Heidenheimer Spielaufbau unbequem zu.

Glanzparade durch SCP-Keeper Huth

In der zweiten Halbzeit machten die Hausherren mehr Druck. Die beste Chance hatte die Elf von Trainer Frank Schmidt in der 71. Minute: Eine scharfe Flanke durch Marlon Busch von der rechten Seite konnte die SCP-Defensive nicht richtig klären, der Ball landete bei Marvin Rittmüller. Dessen abgefälschter Schuss von halbrechts flog gefährlich auf das Paderborner Tor. Mit einer starken Parade wehrte der herausragende Huth den Ball ab.

In der Schlussphase vor 3.954 Zuschauern gab es keine nennenswerten Torchancen mehr. Der jetzt überlegene FCH fand keine Mittel gegen die kompakte Defensive der Ostwestfalen. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden, das SCP-Trainer Kwasniok bei seinem Zweitliga-Debüt einen Punktgewinn bescherte.