Stühlerücken im Vorstand des 1. FC Köln

Ex-Präsident Werner Spinner (l.) und seine Stellvertreter Toni Schumacher (r.) und Markus Ritterbach bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln (Archivbild).

Stühlerücken im Vorstand des 1. FC Köln

  • 1. FC Köln muss Vorstand neu aufstellen
  • Vizepräsidenten wollen nicht mehr kandideren
  • Gemeinsame Erklärung von Schumacher und Ritterbach

Toni Schumacher und Markus Ritterbach werden bei der im September anstehenden Vorstandswahl des Bundesliga-Aufsteigers 1. FC Köln nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Das teilten die Vizepräsidenten am Freitag (24.04.2019) in einer auf der FC-Homepage veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit.

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"Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Alle Fans und Mitglieder, die mit uns diesen Schritt gegangen wären und die wir nun enttäuschen, bitten wir dafür um Verständnis", heißt es darin: "Wir möchten keinen weiteren Machtkampf der Gremien in unserem Verein. Ein neuer Vorstand kann und muss mit neuer Kraft das Verhältnis zum Mitgliederrat wieder versachlichen."

Ritterbach (55) und Schumacher (65) waren zuletzt vom Mitgliederrat nicht für die Vorstandswahl vorgeschlagen worden. Beide waren 2012 an der Seite von Werner Spinner (70) an die Spitze des ersten Bundesligameisters gewählt worden. Vereinspräsident Spinner hatte sein Amt nach internen Querelen im März vorzeitig niedergelegt.

sid | Stand: 24.05.2019, 12:55