Kölner Funktionsträger verpassen sich Maulkorb

Armin Veh, Geschäftsführer des 1. FC Köln

Kölner Funktionsträger verpassen sich Maulkorb

  • 1. FC Köln reagiert auf Unruhe im Verein
  • Keine öffentlichen Aussagen zu internen Vorgängen
  • Veh hatte von Problemen gesprochen

Die wichtigsten Funktionsträger des 1. FC Köln wollen sich vorerst nicht mehr öffentlich zu aktuellen Vorgängen innerhalb des Clubs äußern, sondern nur noch intern miteinander sprechen. Das teilte ein Sprecher des Fußball-Zweitligisten am Dienstag (05.03.2019) auf Anfrage mit. An diese Absprache wolle sich jeder halten.

Sport-Geschäftsführer Armin Veh (58) hatte nach dem 2:1-Sieg des Tabellenführers am Sonntag beim FC Ingolstadt gesagt, es gebe innerhalb des Vereins ein irreparables Problem und einen Vertrauensverlust. Namen hatte er in diesem Zusammenhang nicht genannt. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll sich Veh mit Vereinspräsident Werner Spinner (70) überworfen haben.

An einen Rückzug von seinem Amt denkt Veh nicht. Er stehe beim 1. FC Köln in der Verantwortung. "Dazu gehört aber auch, dass ich auf Missstände hinweise und auch mal gegen den Strom schwimme, wenn das nötig ist, um etwas zu ändern", hatte er der Bild gesagt.

dpa | Stand: 05.03.2019, 16:31