VfL Bochum will für Wiedergutmachung sorgen

Trainer Thomas Reis vom VfL Bochum gestikuliert inmitten seines Teams

VfL Bochum will für Wiedergutmachung sorgen

Bei der Niederlage in Braunschweig zeigte der VfL Bochum zuletzt einen schwachen Auftritt. Im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue am Sonntag (13.30 Uhr) soll es wieder aufwärts gehen, hofft VfL-Trainer Thomas Reis.

"Wir müssen gegen Aue Vieles besser machen, was wir in Braunschweig haben vermissen lassen", sagte Reis bei der Pressekonferenz am Freitag.

Bei der Partie in Niedersachsen hatte der VfL nicht nur die 1:0-Führung nach einem Treffer von Simon Zoller aus der Hand gegeben, am Ende verloren die Blau-Weißen die Partie sogar in Überzahl.

Vor dem Duell mit Aue äußerte sich Bochum-Trainer Reis nun zuversichtlich: "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen wird." Der 47-Jährige fordert von seiner Mannschaft insbesondere "mehr Killerinstinkt" und, dass sie ihre spielerische Qualität auf den Platz bringt.

Die Personallage beim VfL ist unverändert, Tom Weilandt und Saulo Decarli fallen weiterhin aus. Reis deutete an, als Reaktion auf das Braunschweig-Spiel Veränderungen in seiner Startelf vornehmen zu wollen. Am Mittwoch hatte ihm auch die Trainingsleistung nicht 100-prozentig zugesagt, danach wurde es nach seiner Auffassung aber wieder besser.

Gegner Aue unter der Woche im Einsatz

Der FC Erzgebirge Aue ist mit sieben Punkten aus vier Spielen durchaus gut in die Saison gestartet - musste jedoch zuletzt unter der Woche im Nachholspiel beim Hamburger SV eine 0:3-Niederlage hinnehmen.

Reis kennt Aues Trainer Dirk Schuster noch aus gemeinsamen Spieler-Zeiten in Mannheim und erwartet einen gewohnt zweikampffreudigen Auftritt der Erzgebirgler in Bochum. "Sie werden aus einer guten defensiven Ordnung heraus spielen", sagte Reis. "Für uns gilt es, die Zweikämpfe gut zu bestreiten."

Corona-Inzidenzwert in Bochum gestiegen

In Bochum stieg der Corona-Inzidenzwert am Freitag auf über 100 an. Der Hobbysport in der Stadt wird deshalb ab Montag stark eingeschränkt, da Turnhallen und Sportplätze geschlossen bleiben müssen. Weitere Auswirkungen für den Profisport gibt es derzeit nicht. Geplant ist, dass 300 Zuschauer die Partie des VfL gegen Aue im Ruhrstadion verfolgen dürfen.

Stand: 24.10.2020, 13:06