Wuppertaler SV vor Insolvenz gerettet

Das Logo des Wuppertaler Sportvereins und Fans im Hintergrund

Wuppertaler SV vor Insolvenz gerettet

  • Insolvenz ist vom Tisch.
  • Sponsoren-Trio stellt Geld zur Verfügung.
  • Weiteres Geld muss beschafft werden.

Die Nachricht kam am frühen Montagabend: "Die Löhne sind raus", meldet WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner. Damit ist auch die drohende Insolvenz vom Tisch.

Drei Sponsoren haben das notwendige Geld bereitgestellt. Darunter auch der langjährige Ex-Präsident des Wuppertaler Sportvereins Friedhelm Runge. Er helfe seinem Verein, dem WSV gerne, werde aber nicht mehr für ein Amt zur Verfügung stehen, sagt er am Montag (18.03.2019) dem WDR. Auch der neue, ehrenamtliche Sportdirektor und EX-WSV-Trainer Karsten Hutwelker hat Geld dazu gegeben, ebenso wie Uwe Heyn, Mitglied des Verwaltungsrates.

Doch damit ist es nicht getan. Bis Mai fehlen dem Klub weitere 100.000 Euro. "Auch daran arbeite ich schon", sagte Eichner. "Ich bin zuversichtlich, dass wir auch das hinbekommen." Die derzeitige Vereinsspitze ist zuversichtlich, genügend Sponsoren für diese Summe zu finden.

Neue Saison bereits in der Planung

Wie das aktuelle Finanzloch entstanden ist, konnte der Vorstand nicht ausreichend erklären. Denn bereits im Januar musste der Verein vor der Insolvenz gerettet werden. Unter anderem kamen mit einer Crowdfunding-Aktion im Internet, zusätzlichen Sponsoren und Einsparungen etwa 330.000 Euro zusammen. Doch das Geld sei bereits weg, sagt Alexander Eichner.

Am 8. April müssen sich bei der Jahreshauptverwaltung die Mitglieder mit dem Zahlenwerk beschäftigen. Ebenso wie mit der Neuwahl des Vorstandes und des Verwaltungsrates.

Stand: 18.03.2019, 19:10

Kommentare zum Thema

2 Kommentare

  • 2 Ralf kuhnhen 18.03.2019, 19:49 Uhr

    Bevor anschuldigungen aufkommen und/oder namen und damit personen verunglimpft werden,sollte erst einmal eine komplette aufarbeitung abgewartet werden.allen personen einen dank für ihre spontane zuwendung.besonders herrn runge!nur der WSV!

  • 1 Jörg Heß 18.03.2019, 12:40 Uhr

    Also Halt, Stopp! Ich komme da nicht mehr mit. Herr Stücker ist Steuerberater, ein aussenstehendes externes Finanzunternehmen prüft vor Wochen die finanzielle Lage des Vereins, eine Crowdfundíng Aktion und Einsparungen an Gehältern rettet den Verein zum März. Nach den Rücktritten der Herren Stücker und Bölster aus dem Vorstand fehlen nun bis heute 100´000,00. Weiteres Geld wird bis Mai benötigt. ( 150´000,00 ) Dem Verein drücken langfristige Forderungen von ca. 750´000,00. Wenn die Zusammenfassung richtig sein sollte, müsste auch mal strafrechtlich hinterfragen was der Vorstand da in den letzten Jahren gemacht hat. Urkundenfälschung , Betrug usw.