Von Bellingham bis Tanaka - das sind die ausländischen WM-Fahrer aus NRW

Neben den deutschen WM-Fahrern sind in Katar aus den NRW-Klubs auch eine ganze Reihe ausländischer Nationalspieler dabei. Die meisten Abstellungen verzeichnet der BVB.

BVB-Spieler Jude Bellingham spielt für die englische Nationalmannschaft

Jude Bellingham (Borussia Dortmund/England): In England hoffen sie alle auf den Shootingstar von Borussia Dortmund. Bellingham ist beim BVB Dreh- und Angelpunkt. Nun soll er das in der Mannschaft von Nationaltrainer Gareth Southgate auch werden.

Jude Bellingham (Borussia Dortmund/England): In England hoffen sie alle auf den Shootingstar von Borussia Dortmund. Bellingham ist beim BVB Dreh- und Angelpunkt. Nun soll er das in der Mannschaft von Nationaltrainer Gareth Southgate auch werden.

Thomas Meunier (Borussia Dortmund/Belgien): Nicht immer konnte der Belgier in Dortmund überzeugen. Zu viele einfache Fehler ließen schon häufiger Kritik aufkommen. In Belgien setzt man aber trotzdem auf den erfahrenen Rechtsverteidiger.

Thorgan Hazard (Borussia Dortmund/Belgien): Zuletzt war Hazard beim BVB eher ein Ergänzungs- und Einwechselspieler. Bei den Belgiern könnte ihm ein ähnliches Schicksal drohen. Zu groß ist die Konkurrenz in der Nationalelf.

Giovanni Reyna (Borussia Dortmund/USA): Reyna ist gesetzt im Kader der USA. Der junge und dribbelstarke Mittelfeldspieler kommt nach einer langwierigen Verletzung immer besser in Schwung und dürfte fast eine Stammelf-Garantie für die WM besitzen.

Gregor Kobel (Borussia Dortmund/Schweiz): Es gibt nicht wenige Bundesliga-Fans, die meinen, dass Kobel der beste Schlussmann der Liga sei. Allerdings hat er im Tor der Schweizer starke Konkurrenz aus der Bundesliga. Normal ist er nicht der Stammtorwart.

Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund/Portugal): Guerreiro agierte bei den Dortmundern in dieser Spielzeit sehr schwankend, wusste nur selten wirklich zu überzeugen. Sein Potenzial ist unbestritten und in Top-Form gehört der Portugiese zu den Besten. Kann er das bei der WM zeigen?

Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach/Frankreich): Auf den letzten Drücker sprang Thuram auf den WM-Zug auf. Nationaltrainer Didier Deschamps ließ bei seiner Nominierung einen Platz offen. Den bekam nun der Gladbacher Angreifer. Überzeugt hatte er Deschamps mit starken Bundesliga-Leistungen und zehn Toren in dieser Spielzeit.

Joe Scally (Borussia Mönchengladbach/USA): Joe Scally hatte vor zwei Jahren noch niemand auf dem Schirm. Doch Mönchengladbach baute ihn behutsam auf und entwickelte ihn zu einem stabilen Bundesliga-Spieler. Nun kann Scally mit den USA zeigen, war er draufhat.

Ko Itakura (Borussia Mönchengladbach/Japan): Itakura in den Kader zu nominieren, ist ein Risiko. Der Japaner hat fast die gesamte Hinrunde verpasst und stand am letzten Spieltag erstmals wieder im Kader. Obwohl er seine Verletzung auskuriert hat, steht ein Fragezeichen hinter seiner wirklichen Fitness.

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach/Schweiz): Mit der angeprochenen Konkurrenz für Dortmunds Gregor Kobel ist ganz klar er gemeint. Sommer ist in Verein und "Nati" eine Bank. Er wird als Nummer eins in die WM gehen - sofern er nach seiner Verletzung fit wird. Sonst dürfte Kobel seine Chance bekommen. Ein Torwartproblem hat die Schweiz aber definitiv nicht.

Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach/Schweiz): Und noch ein Gladbacher Schweizer ist dabei. Elvedi ist am Niederrhein in der Abwehr gesetzt und seit Jahren eine feste Größe. In der Nationalmannschaft bekommt er etwas mehr Konkurrenz.

Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen/Niederlande): Der schnelle Niederländer überzeugte bei Leverkusen am Saisonbeginn nicht, steigerte sich aber zuletzt und besticht in offensiverer Rolle auf der rechten Außenbahn auch mit Torgefahr. Bei "Oranje" winkt erstmal eher die Jokerrolle - ist doch die Niederlande gespickt mit talentierten Spielern.

Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen/Argentinien): Auch Palacios hatte zu Saisonbeginn wie Teamkollege Frimpong seine Wehwechchen und Probleme. Inzwischen ist der Argentinier fit und überzeugte die letzten Partien im zentralen Mittelfeld der Werkself. Als Belohnung gab's die Nominierung für einen der Titelfavoriten.

Sardar Azmoun (Bayer Leverkusen/Iran): Um seine Nominierung gab es lange ein großes Fragezeichen. Azmoun hatte Kritik an der iranischen Führung geübt und seine Unterstützung für die Proteste im Land kundgetan. Dennoch wurde er nun von Nationaltrainer Carlos Queiroz für die WM nominiert. Wie er sich im Rahmen der Nationalelf verhalten wird? Keiner weiß es.

Piero Hincapié (Bayer Leverkusen/Ecuador): Der 20-jährige Abwehrspieler hat sich in Leverkusen seit seiner Verpflichtung im Sommer 2021 in kürzester Zeit zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelt. Auch in der ecuadorianischen Nationalmannschaft gehört der Linksfuß zum Stammpersonal.

Marcin Kaminski (Schalke 04/Polen): Der Pole hat es ins Aufgebot des deutschen Nachbarlandes geschafft. Bei Schalke spielt der Innenverteidiger bisher maximal solide. Nun hofft er gemeinsam mit Weltklassestürmer Robert Lewandowski auf WM-Erfolge.

Maya Yoshida (Schalke 04/Japan): Im Gelsenkirchen ist Yoshida unumstrittener Abwehrchef. Nach Anpassungsproblemen in der Bundesliga zeigte er zuletzt deutlich höheres Niveau. Der Routinier ist aufgrund seiner Erfahrung wohl auch bei Japan gesetzt.

Jacek Goralski (VfL Bochum/Polen): Kein Einsatz über die volle Distanz, fast die gesamte Hinrunde mit Muskelverletzung verpasst. Das spricht eigentlich gegen eine Nominierung von Goralski. Dennoch wurde er berufen. Mehr als Ergänzungsspieler, falls er fit genug wird.

Takuma Asano (VfL Bochum/Japan): Der kleine Wirbelwind aus Bochum soll im offensiven Mittelfeld für Unruhe sorgen. Ob von Beginn an, bleibt abzuwarten. Denn er hat in Frankfurts Daichi Kamada einen formstarken Bundesliga-Spieler als Konkurrenten.

Ellyes Skhiri (1. FC Köln/Tunesien): Der Dauerläufer vom 1. FC Köln ist auch bei Tunesien gesetzt. Im zentralen Mittelfeld spult Skhiri Unmengen an Kilometern ab und hält so seinen Vorderleuten den Rücken frei.

Ao Tanaka (Fortuna Düsseldorf/Japan): Etwas überraschend ist auch ein Zweitligaspieler dabei. Verteidiger Ao Tanaka schaffte es in den japanischen Kader. Er dürfte zwar erstmal eher Ergänzungsspieler sein, dennoch ist für ihn die Nominierung schon ein großer persönlicher Erfolg.

Stand: 14.11.2022, 09:52 Uhr