Westfalenpokal: Rödinghausen zieht in DFB-Pokal ein

Linus Meyer jubelt

Westfalenpokal: Rödinghausen zieht in DFB-Pokal ein

  • SV Rödinghausen steht in der 1. Runde des DFB-Pokals
  • Knapper 2:1-Sieg gegen den SC Wiedenbrück
  • Wiedenbrück spielt lange in Unterzahl

Der SV Rödinghausen steht in der 1. Runde des DFB-Pokals. Der Viertligist setzte sich im Finale des Westfalen-Pokals mit 2:1 (1:0) gegen den jüngst aus der Regionalliga abgestiegenen SC Wiedenbrück durch.

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Vor rund 1.500 Zuschauern begannen beide Teams verhalten, wollten sich zunächst jeweils keine Blöße geben. Heraus kam eine eher schwerfällige Anfangsphase im Häcker Wiehenstadion, in der kaum Torszenen zu verbuchen waren. Dafür wurde aber recht kräftig hingelangt, Wiedenbrücks Robin Twyrdy sah schon nach 13 Minuten die Gelbe Karte.

Dass auch ohne großes Angriffsrisiko Tore fallen können, bewiesen die Gastgeber aus der 10.000-Einwohner-Gemeinde in Ostwestfalen dann nach 14 Spielminuten. Im Anschluss an einen Eckball, der von Franz Pfanne geschickt mit dem Kopf verlängert wurde, stand Linus Meyer am zweiten Pfosten völlig blank und nickte die Kugel zum 1:0 ins Netz.

Twyrdy foult doppelt - Gelb-Rot

Der Favorit, der in der abgelaufenen Viertligasaison Rang drei belegt hatte, während die klassengleichen Wiedenbrücker abgestiegen sind, führte also. Aber der SCW wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und verbuchte nach 26 Minuten seine bis dahin beste Chance: David Hüsing zielte freistehend aus 18 Metern nicht genau genug. Auf der anderen Seite hätte Björn Schlottke eigentlich das 2:0 erzielen müssen, schoss aber aus acht Metern weit über den Kasten.

In der 37. Minute wurde Twyrdy seine harte Gangart zum Verhängnis. Nach seinem zweiten harten Einsteigen sah er von Schiri Lukas Sauer Gelb-Rot - der SC Wiedenbrück musste fortan in Unterzahl weitermachen.

Rödinghausen zittert bis zum Schluss

Der SVR konnte seine spielerischen Vorteile nun besser ausspielen und entschied die Partie scheinbar bereits nach 51 Spielminuten: Simon Engelmann drehte einen Freistoß aus 19 Metern um die Mauer - Wiedenbrücks Keeper Marcel Hölscher musste ihn passieren lassen: 2:0.

Doch im Gefühl des sicheren Vorsprungs ließen die Gastgeber die Zügel etwas schleifen. Wiedenbrücks Verteidiger Oliver Zech nutzte dies und erzielte im Anschluss an einen Freistoß aus dem Gewühl heraus das 2:1. In der Folge wurde es für den SV Rödinghausen zu einer Zitterpartie, zumal Rödinghausens Kelvin Lunga in der Nachspielzeit ebenfalls noch gelb-Rot sah. Letztlich brachten die Gastgeber die knappe Führung aber ins Ziel.

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Stand: 25.05.2019, 15:17