Mittelrheinpokal: Alemannia Aachen bezwingt Fortuna Köln

Jubel bei Alemannia Aachen

Mittelrheinpokal: Alemannia Aachen bezwingt Fortuna Köln

  • Aachen gewinnt den Mittelrheinpokal
  • Regionalligist bezwingt Drittligist Fortuna Köln
  • Rote Karte in der Schlussminute

Alemannia Aachen hat den Mittelrhein-Pokal gewonnen und Fortuna Köln mit dem 3:1 (1:1) -Sieg den nächsten Tiefschlag verpasst. Nach dem Abstieg aus der Dritten Liga schafften die Kölner damit also auch nicht den Sprung in den DFB-Pokal.

Die gut 7.000 Besucher im Bonner Sportpark Nord brauchten nicht lange zu warten, da bekamen sie schon den ersten Höhepunkt der Partie serviert. Bernard Kyere hatte sich am gegnerischen Sechzehner gut freigelaufen und schoss flach und hart zum 1:0 für Fortuna Köln ein. Eiskalt gemacht von dem etatmäßigen Defensivspieler, der von Fortuna-Coach Oliver Zapel aus Personalmangel kurzfristig zum Stürmer umfunktioniert worden war.

Torschütze nach 20 Minuten vom Platz

Kyere blieb weiter im Blickpunkt, allerdings eher ungewollt. So lieferte er sich mehrere Scharmützel mit den Abwehrspielern der Alemannia, sah bald Gelb und musste von seinem Trainer bereits in der 20. Minute wegen akuter Gelb-Rot-Gefahr ausgewechselt werden.

Die Fortuna führte, enttäuschte in der Folge aber ihre Fans mit einem allzu passiven Auftritt. Nacheinander scheiterten Aachens Steven Rakk (13.) und Blendi Idrizi (28.) nur knapp mit ihren Schüssen an Fortuna-Keeper Nikolai Rehnen, der seinem Team die knappe Führung rettete. Allerdings nur bis zur 45. Minute, dann war auch er geschlagen. Dimitri Imbongo hatte sich 16 Meter vor dem Tor gut gegen zwei Fortuna-Verteidiger durchgesetzt und hart ins linke Eck geschossen - 1:1.

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Imbongo trifft und bereitet vor

Imbongo war es dann auch, der die letztlich spielentscheidende Szene vorbereitete. Er setzte sich in der 54. Minute auf dem rechten Flügel gut gegen zwei Gegenspieler durch, legte quer in die Mitte, wo Stipe Batarilo die Kugel aus drei Metern nur noch über die Torlinie schieben musste. Alemannia führte mit 2:1.

Dies reichte letztlich zum Sieg, weil den ideenlosen Kölnern kaum noch etwas nach vorn gelang. Lediglich Sebastian Schiek bot sich noch eine Möglichkeit, doch sein Kopfball strich in der 61. Minute über den Aachener Kasten. Den Schlusspunkt setzten schließlich die Aachener, für die Manuel Glowacz in der 85. Minute auf 3:1 erhöhte. Und in der Schlussminute musste Fortuna-Abwehrmann Steven Ruprecht nach bösem Foulspiel dann auch noch mit Rot runter.

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Stand: 25.05.2019, 18:12