SC Paderborn nähert sich Profibereich-Ausgliederung

Das Stadion des SC Paderborn

SC Paderborn nähert sich Profibereich-Ausgliederung

Der SC Paderborn ist einer möglichen Ausgliederung des Profibereichs in eine Kapitalgesellschaft einen Schritt näher gekommen. Auf der Mitgliederversammlung am Montag (15.01.2018) stimmten 87 Prozent der Anwesenden für eine Satzungsänderung, die die entsprechenden Voraussetzungen schafft.

Der Verein strebe ein "Bündnis von Gleichgesinnten an, um sich auch vom Präsidenten Wilfried Finke und seinen Zuwendungen zu emanzipieren", hieß es in einer Vereinsmitteilung. Vizepräsident Dr. Rudolf Christa erklärte: "Dieser Weg ist notwendig und alternativlos. Mitglieder und Verein sind und bleiben der Souverän."

Fehlbetrag von 3,52 Millionen Euro

Außerdem wurde bekannt, dass der Klub in der Saison 2016/17 einen Jahresfehlbetrag von 3,52 Millionen Euro erzielt hat. Für das Spieljahr 2017/18 plant der Verein ebenfalls mit einem Fehlbetrag in Höhe von 2,98 Millionen Euro.

Krösche mit sportlichen Ergebnissen zufrieden

"Der bisherige Saisonverlauf ist eindrucksvoll, auch im DFB-Pokal hat die Mannschaft außergewöhnliche Leistungen gezeigt", sagte Geschäftsführer Sport Markus Krösche mit Blick auf die sportliche Strategie des SCP. "Trainerteam und Spieler setzen die Spielidee des Vereins optimal um. Wir wollen wieder ein Verein in der 2. Bundesliga sein, der mitreden kann."

Stand: 15.01.2018, 22:00