Schalke mit Fährmann gegen Düsseldorf

Schalke-Torwart Fährmann

Schalke mit Fährmann gegen Düsseldorf

  • Schalke im Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr) gegen Düsseldorf
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  • S04-Trainer Tedesco setzt auf Fährmann im Tor

Innerhalb von vier Tagen stellt sich das nächste Team vom Niederrhein in der Schalker Arena vor. Nach Borussia Mönchengladbach kommt nun Fortuna Düsseldorf zum Pokal-Achtelfinalduell. Die Bundesliga-Partie am vergangenen Samstag (02.02.2019) ging aus Schalker Sicht daneben. Nun soll zumindest gegen die Fortunen ein Erfolgserlebnis her.

"Unser Ziel ist das Finale"

"Der Pokal ist der leichteste Weg, sich für Europa zu qualifizieren. Unser Ziel ist das Finale", sagte S04-Manager Christian Heidel und griff zu einem psychologischen Kniff, der den Weg nach Berlin verkürzt: "Wir tun alles für das Viertelfinale - dann sind es noch zwei Spiele."  Zur Erinnerung: In der Vorsaison waren die Schalker im Halbfinale an Eintracht Frankfurt gescheitert. Am Dienstag waren bereits 57.000 Tickets für das Pokal-Duell verkauft.

Fährmann für Nübel

Vor allem in der Offensive muss Trainer Domenico Tedesco improvisieren. Alexander Schöpf, Steven Skrzybski, Guido Burgstaller und Breel Embolo fallen aus. Rabbi Matondo wäre ein Startelfkandidat für Suat Serdar auf dem rechten Flügel. "Er kann mit seiner Qualität und seinen Eigenschaften belebend wirken. Er ist definitiv eine Option. Ob wir viel rotieren, hängt davon ab, wie die Jungs sich fühlen", sagte er über den jungen Flügelspieler, der für elf Millionen Euro von Manchester City gekommen war.

Entschieden hat Trainer Tedesco dagegen die Torwartfrage. "Ralf Fährmann wird spielen. Das haben wir im Vorfeld kommuniziert und besprochen", sagte Tedesco: "Ich stehe zu meinem Wort, alles andere wäre Ralf gegenüber nicht fair." In der Liga gibt Tedesco neuerdings Alexander Nübel den Vorzug - der allerdings sah gegen Borussia Mönchengladbach die Rote Karte wegen einer Notbremse.

Drobny für Rensing?

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel hat bei der Fortuna, die sich beim 1:1gegen Hoffenheim viel Selbstvertrauen holte, ein ähnliches Problem zu moderieren wie Kollege Tedesco: Der vorab zugesagte Einsatz für Jaroslav Drobny soll keinesfalls als Vertrauensentzug für Michael Rensing gewertet werden. Der hatte zuletzt in der Liga mehrfach geschwächelt. Drobny hingegen spielte zuletzt am 21. Januar 2017 (!) für Bremen gegen den BVB.

"Bereits am zweiten Tag hatten wir das Gefühl, dass er schon fünf Jahre bei uns ist", versichert Funkel. "Ich hatte mich vor der Saison darauf festgelegt, dass der zweite Torwart die Pokalspiele macht." Da war Drobny aber noch gar nicht da: Er kam im Winter als Ersatz für den verletzten Raphael Wolf.

red/sid/dpa | Stand: 05.02.2019, 10:30