Die NRW-Legionäre bei der U21-EM

Dodi Lukebakio

Die NRW-Legionäre bei der U21-EM

  • Fünf Legionäre aus NRW-Klubs bei U21-EM
  • Zwei Kollegenduelle zum Auftakt
  • Spieler mit dem Zeug zum Superstar

Alexander Nübel (Schalke 04), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen), Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund), Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach) und Suat Serdar (Schalke 04) stehen im deutschen Aufgebot für die am Sonntag beginnende U21-EM in Italien und San Marino. Doch da gibt es noch eine handvoll weitere Spieler aus NRW-Vereinen, die für andere Nationen an den Start gehen. Und mindestens einer von ihnen hat zumindest das Zeug zu einem kommenden Superstar.

Dodi Lukebakio (Belgien/Fortuna Düsseldorf): Zugegeben, Lukebakio wird ab dem 30. Juni zu 99,9 Prozent kein Fortune mehr sein. Die Chancen, den belgischen Stürmer für eine weitere Saison als Leihspieler vom FC Watford zu verpflichten sind mimimal. Dazu hat Lukebakio in der vergangenen Saison einfach zu viel Aufsehen erregt und damit auch das Interesse größerer Klubs geweckt. Mit 14 Treffern und fünf Assists steigerte der Angreifer seinen Marktwert bei der Fortuna um 15 Millionen Euro. Bei der U21-EM könnte der 21-Jährige diesen noch weiter erhöhen, er gilt nicht wenigen als einer der "Player to watch" bei der Europameisterschaft mit den Anlagen für einen kommenden Superstar. Dazu müsste allerdings auch sein Team mitspielen: Bei den A-Teams ist Belgien zwar aktuell WM-Dritter - beim Nachwuchs haben sie sich in diesem Jahr aber erst zum dritten Mal überhaupt für ein U21-Endrunde qualifiziert.

Jacob Bruun Larsen (Dänemark/Borussia Dortmund): Gleich zum Auftakt spielt Dänemark gegen Deutschland - und Bruun Larsen trifft auf seinen Vereinskollegen Mahmoud Dahoud. Die Mannschaft von Trainer Niels Frederiksen hat zahlreiche Spieler in ihren Reihen, die bei internationalen Topklubs spielen. Der bekannteste von ihnen ist allerdings BVB-Legionär Bruun Larsen, der als Linksaußen gesetzt ist. Der Dortmunder kam in der vergangenen Saison auf 30 Pflichtspiele für den BVB.

Andreas Poulsen

Andreas Poulsen (Dänemark/Borussia Mönchengladbach): Und noch ein Däne, der beim EM-Auftakt wohl gleich auf einen Teamkollegen trifft. Der heißt in diesem Falle Florian Neuhaus. Poulsen hat bislang sieben Einsätze im dänischen U21-Team vorzuweisen. Der Linksverteidiger hatte in seinem ersten Jahr bei der Borussia noch leichte Eingewöhnungprobleme und kam nur ein einziges mal im Pokal für die erste Mannschaft zum Einsatz. Dennoch hegen die Borussen große Hoffnungen, dass bei dem talentierten 19-Jährigen in der kommenden Saison der Knoten platzt.

David Kownacki (r.)

David Kownacki (r.)

Dawid Kownacki (Polen/Fortuna Düsseldorf): Kownacki ist ein weiteres ungeschliffenes Stürmerjuwel, dass die Fortuna an Land gezogen hat. Ausgeliehen von Sampdoria Genua stehen die Chancen auf einen Verbleib des Polen in Düsseldorf allerdings recht gut. In der polnischen U21 ist Kownacki Kapitän und zählt zu den Aushängeschildern des Teams.

Jorge Meré (Spanien/1. FC Köln): Der Innenverteidiger in Diensten des Bundesliga-Aufsteigers hat es schon auf 28 Einsätze für die spanische U21 gebracht. Beim FC gehört Meré definitiv zum Stammpersonal, stand in der vergangenen Zweitligasaison 26-mal auf dem Platz. Auch deshalb machen regelmäßig Gerüchte die Runde, dass sich der ein oder andere große Klub für den Spanier interessiert. Bei der U21-EM zählt der 22-Jährige mit seinem Team zu den Titelfavoriten.

Stand: 13.06.2019, 08:30