Krawalle bei Kölner U19-Spiel in Genk - UEFA ermittelt

Der Präsident des 1. FC Köln: Werner Wolf

Krawalle bei Kölner U19-Spiel in Genk - UEFA ermittelt

Platzsturm und Pyrotechnik - die Vorfälle beim Youth-League-Spiel der U19 beim KRC Genk haben beim 1. FC Köln Bestürzung ausgelöst. Sie dürften den Verein zudem teuer zu stehen kommen, denn nun hat sich auch die UEFA eingeschaltet.

Nach Krawallen beim Youth-League-Spiel des 1. FC Köln beim KRC Genk untersucht nun die UEFA die Vorkommnisse. Die Entscheidung der Disziplinarkammer werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben, teilte die Vereinigung am Mittwoch auf Anfrage mit.

Platzsturm und Pyrotechnik

Beim Spiel der Kölner U19 im belgischen Genk waren am Dienstagabend in der Halbzeitpause etwa 50 Vermummte auf den Platz gestürmt. Dabei wurde auch Pyrotechnik gezündet. Aufgrund des Zwischenfalls verzögerte sich der Wiederanpfiff um rund 15 Minuten.

Der Bundesligist bestätigte die Vorfälle am Mittwoch. Man werde diese "zunächst intern aufarbeiten", teilte eine Sprecherin mit.

"Traurig und inakzeptabel"

Der Kölner Präsident Werner Wolf war laut Verein am Dienstagabend beim Spiel dabei. "Es ist unfassbar traurig und völlig inakzeptabel, dass einige Chaoten die Bühne des europäischen Jugendfußballs missbrauchen, um ihr Bedürfnis nach Gewalt zu stillen", sagte Wolf. Diesen Leuten sei das Wohl des 1. FC Köln völlig egal.

Laut der örtlichen Polizei ist bei der Auseinandersetzung niemand verletzt worden. Das Spiel endete mit 3:1 für die Gastgeber und bedeutete für den FC-Nachwuchs das Youth-League-Aus.

Stand: 20.10.2021, 12:06