Gisdol und Heldt bilden neues Duo beim 1. FC Köln

Markus Gisdol

Gisdol und Heldt bilden neues Duo beim 1. FC Köln

  • Markus Gisdol ist neuer Cheftrainer des FC
  • Ex-HSV-Coach soll Dienstag erstmals das Training leiten
  • Heldt übernimmt nun doch Sportchef-Posten

Der 1. FC Köln hat ein neues Führungs-Duo gefunden: Markus Gisdol tritt als Trainer die Nachfolge des entlassenen Achim Beierlorzer an, Horst Heldt wird neuer Sportchef. Das bestätigte der Verein am Montagabend (18.11.2019). Gisdol erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, der nur für die Bundesliga gilt, Heldt wird ebenfalls bis zu diesem Datum vertraglich gebunden - jedoch ohne ligaabhängige Einschränkung. Das Duo soll am Dienstagmittag vorgestellt werden.

Gisdol dritter Kandidat beim FC

"Köln ist eine Top-Adresse im deutschen Fußball. Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können", gab sich Gisdol zuversichtlich. Er war zuvor fast zwei Jahre ohne Anstellung gewesen. In der Bundesliga hat Gisdol zwischen April 2013 und Oktober 2015 als Trainer von 1899 Hoffenheim gearbeitet und von September 2016 bis Januar 2018 beim Hamburger SV. Mit beiden Klubs gelang ihm der Klassenerhalt.

1. FC Köln besetzt Führungsposten neu

Sportschau 18.11.2019 00:38 Min. Verfügbar bis 18.11.2020 ARD Von Christian Schulze

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Nach übereinstimmenden Medienberichten hatten zuvor bereits Bruno Labbadia und Pal Dardai dem 1. FC Köln abgesagt. Nun tritt also mit Markus Gisdol ein dritter Kandidat die Nachfolge von Beierlorzer an. Eine C-Lösung? "Markus stand von Anfang an auf meiner Liste der Trainer, denen ich absolut zutraue, unsere Mannschaft zu stabilisieren und mit ihr die nötigen Siege zu holen", verneinte dies Frank Aehlig, Leiter der FC-Lizenzspielerabteilung und seit Vehs Abschied Interims-Sportchef.

Heldt übernimmt Posten als Sportchef

Bei der Suche nach einem neuen Sportchef gab es eine überraschende Wende. Horst Heldt wird nun doch Nachfolger von Armin Veh werden. Zuletzt hatte es für Heldt im FC-Ausschuss keine Mehrheit gegeben. Aehlig und Geschäftsführer Alexander Wehrle sollen sich aber noch einmal vehement für Heldt eingesetzt haben.

"Man findet in jedem Lebenslauf Dinge, die nicht so gut gelaufen sind. Wir sind aber der Überzeugung, die meisten Dinge, die er gemacht hat, sind sehr gut gelaufen", sagte FC-Präsident Werner Wolf über Heldt. Der Ex-Fußballprofi war in der Vergangenheit bereits für den VfB Stuttgart, den FC Schalke 04 und Hannover 96 als Manager aktiv.

Beierlorzer über die Trainersituation: "Ein bisschen kurios, dass es so schnell geht" Sportschau 18.11.2019 00:45 Min. Verfügbar bis 18.12.2020 Das Erste

Stand: 18.11.2019, 16:03