Kantersieg für SGS Essen, Köln gewinnt Derby

SGS-Stürmerin Lea Schüller dribbelt mit dem Ball

Kantersieg für SGS Essen, Köln gewinnt Derby

  • SGS Essen feiert Kantersieg in der Fußball-Bundesliga der Frauen
  • 1. FC Köln gewinnt rheinisches Derby gegen Leverkusen
  • MSV Duisburg unterliegt Turbine Potsdam nur knapp

Die SGS Essen hat in der Fußball-Bundesliga der Frauen einen deutlichen Sieg verbucht. Die Essenerinnen bezwangen den SC Freiburg am Samstag (23.11.2019) mit 5:0 (1:0).

Lea Schüller brachte die SGS im Stadion Essen früh auf die Siegerstraße: Sie traf in der 2. Minute zum 1:0. Nina Brüggemann (66.), Nicole Anyomi (73.), erneut Schüller per Elfmeter (86.) sowie Maria Christina Lange (89.) erzielten die weiteren Treffer.

Die SGS belegt damit weiterhin den vierten Tabellenplatz, Freiburg rutschte vom sechsten auf den siebten Rang ab. In der kommenden Woche trifft die SGS auf den Tabellendritten Bayern München.

Köln gewinnt torreiches Derby gegen Bayer

Ebenfalls am Samstag setzte sich Aufsteiger 1. FC Köln im rheinischen Derby nach einer turbulenten zweiten Halbzeit mit 4:3 (2:0) gegen Bayer Leverkusen durch. Zur Halbzeitpause führte Köln nach Treffern von Karoline Kohr (20.) und Eunice Beckmann (34.) mit 2:0. In der zweiten Halbzeit fielen fünf Treffer: Dora Zeller (61.), Milena Nikolic (81.) und Ivana Rudelic (90.) trafen für die Gäste, Lucia Ondrusova (69.) und Amber Barrett (82.) für den FC.

Die Kölnerinnen konnten durch den Sieg die Abstiegsränge verlassen. In die Karten spielte dem FC die 1:2-Niederlage des MSV Duisburg bei Turbine Potsdam. Die Meidericherinnen rutschten durch die Auswärtspleite am Sonntag auf Rang elf.

Duisburg verkauft sich in Potsdam gut

Der Erfolg der Potsdamerinnen fiel deutlich knapper als erwartet aus. Gegen tiefstehende Duisburgerinnen gelang es dem Favoriten nur selten, sich in den Strafraum zu kombinieren. Einen diesen weniger Spielzüge über Außenspielerin Caroline Siems verwertete Prasnikar zum 1:0 (19.). Zehn Minuten später traf die Turbine-Torjägerin nur den linken Außenpfosten. Die MSV-Frauen hingegen setzten auf Konter, scheiterten durch Lisa-Marie Makas zweimal knapp (10./31.). Fünf Minuten später erzielte Makas aber den Ausgleich (36.).

Auch nach dem Seitenwechsel ergab sich kein anderes Bild. Turbine war um Kontrolle bemüht. Die geduldige Herangehensweise zahlte sich aus. Der zehn Minuten vorher eingewechselten Weidauer gelang nach Vorarbeit von Prasnikar das vorentscheidende 2:1 (74.).

Stand: 23.11.2019, 15:28