Fußball: Bundesliga-Frauen pausieren auch bis Ende April

  • Corona-bedingte Pause bis 30. April verlängert
  • Spiele ohne Zuschauer als "Rettungsanker"
  • Entscheidungen in anderen Ligen stehen noch aus

Die durch die Corona-Krise erzwungene Spielpause in der Frauenfußball-Bundesliga wird analog zu den Männern bis zum 30. April verlängert. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstagabend (31.03.2020) mit.

"Die Situation wird aufgrund regelmäßiger Abstimmungen zwischen Vereinen, Behörden und DFB fortlaufend neu bewertet", hieß es im Statement des Verbandes. Sollte es die Situation erlauben, könnte die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt werden.

Spiele ohne Fans als "realistischer Rettungsanker"

Siegfried Dietrich | Bildquelle: imago/Jan Huebner

"Wir alle hoffen sehr, dass sich während der Spielpause bis zum 30. April die gesundheitlichen und behördlichen Aspekte so positiv entwickeln, dass die Vereine baldmöglichst wieder ins Training einsteigen können und dass das Programm der Restsaison terminiert werden kann", sagte Siegfried Dietrich, der Vorsitzende des Ausschusses Frauen-Bundesligen: "Für die Frauen-Bundesliga könnten Spiele ohne Zuschauer ein realistischer Rettungsanker sein, um zumindest im Rahmen medialer Präsenz attraktive Spiele zu zeigen und sportliche Entscheidungen herbeizuführen."

Es sei das Ziel, betonte Heike Ullrich, DFB-Direktorin Verbände, Vereine und Ligen, die Liga bis zum 30. Juni "durchzuführen und abzuschließen". Wie es in der 2. Frauen-Bundesliga, der B-Juniorinnen-Bundesliga und dem DFB-Pokal der Frauen weitergeht, wird bei Videokonferenzen am Ende der Woche entschieden. Der DFB will am Freitag darüber informieren, aktuell ist der Spielbetrieb in diesen Wettbewerben bis zum 19. April ausgesetzt.