Europas Topklubs scharf auf Schalkes Kehrer

Thilo Kehrer

Europas Topklubs scharf auf Schalkes Kehrer

Thilo Kehrer von FC Schalke 04 gilt als einer der talentiertesten Verteidiger der Fußball-Bundesliga. Jetzt stehen europäische Top-Klubs offenbar Schlange, um ihn zu verpflichten.

Jetzt also auch noch Juventus Turin. Laut Corriere dello Sport zeigt der italienische Rekordmeister großes Interesse an einer Verpflichtung des 21-jährigen Schalkers. Unter der Schlagzeile "Neue Namen auf Marottas Liste" nennt das Sportblatt in seiner aktuellen Ausgabe zahlreiche prominente Spieler wie Robert Lewandowski, Alvaro Morata und Jerome Boateng. Ganz frisch auf dem Einkaufszettel von Juves Generaldirektor Giuseppe Marotta steht Thilo Kehrer.

Kehrer passt in Abidals Profil

Die Italiener sind längst nicht die einzigen, die das Schalker Abwehrtalent gerne für die neue Saison holen würden. Schon Eric Abidal, neuer Geschäftsführer des FC Barcelona, schwärmte vom gebürtigen Tübinger. In einem Interview des Radiosenders "Esport3" hatte Abidal kürzlich durchblicken lassen, dass er ein großer Fan von Innenverteidigern sei, die wie Außenverteidiger agierten. In diesem Zusammenhang nannte Abidal Thilo Kehrer als leuchtendes Beispiel.

Schon in den Wochen zuvor geisterte der Name des Schalkers durch die Gazetten der katalanischen Zeitungen. Dabei beschränkte sich das Interesse an Kehrer aber nicht allein auf Barca, auch Real Madrid soll den Allzweckmann im Visier haben genau wie der FC Valencia, der Kehrer schon länger beobachten soll.

Thilo Kehrer: "Haben uns die Vizemeisterschaft verdient"

Sportschau | 11.06.2018 | 01:14 Min.

Vertrag läuft nächsten Sommer aus

Fakt ist: Kehrers Vertrag läuft im Sommer 2019 aus. Noch hat Schalke-Manager Christian Heidel keine klare Aussage zur Zukunft seines Spielers getroffen. Heidel geht davon aus, den Vertrag mit Kehrer zu verlängern. Pikant an der Personalie:Thilo Kehrer gehört zur gleichen Beraterfirma wie Max Meyer, um den es zum Ende der vergangenen Saison viel Wirbel gegeben hatte. Heidel macht nun deutlich, dass man beide Personalien klar voneinander trennen müsse.

Noch einmal - wie bei Meyer - will der Schalker Manager jedoch nicht leer ausgehen. Dann müssten Schalker allerdings zügig reagieren und Kehrer in diesem Sommer verkaufen. Als Ablöse sind mindestens 20 Millionen Euro im Gespräch. Oder aber der Klub geht das Risko ein, den Spieler zu halten. Das würde bedeuten, dass auch Kehrer Ende der kommenden Saison ablösefrei wäre.

Sicher scheint, dass Thilo Kehrer den Vizemeister in den kommenden Tagen und Wochen noch intensiv beschäftigen wird.

Stand: 11.06.2018, 11:20