"Weltreise" des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln

"Weltreise" des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen

  • 1. FC Köln empfängt am Samstag Bayer Leverkusen
  • Zwischen den Kontrahenten im rheinischen Derby liegen in der Tabelle Welten
  • FC-Trainer Gisdol will mit "Leidenschaft, Wille, Einsatz" spielen lassen

14,66 Kilometer Luftlinie - nicht weiter liegen die beiden Stadien des 1. FC Köln und von Bayer Leverkusen voneinander entfernt. In der Tabelle sind es vor dem Aufeinandertreffen am Samstag (14.12.2019, 15.30 Uhr) dagegen Welten.

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Bayer 6, Köln 18 - Bayer 25, Köln 8. Diese Unterschiede in Platzierung und Punktzahl machen die Distanz in der Tabelle deutlich. Damit der Tabellenletzte gegen den rheinischen Rivalen endlich wieder aus dem Taumelmodus rauskommt, preist FC-Trainer Markus Gisdol klassische Tugenden im Abstiegskampf: "Leidenschaft, Wille und Einsatz." Etwas vertrackt nur, dass der FC-Trainer bei genau diesen Tugenden "Nachholbedarf" unter seinen Akteuren sieht.

Freier Tag gestrichen

Gisdol und Sport-Geschäftsführer Horst Heldt nehmen das Team in die Pflicht: Unter der Woche wurde der eigentlich freie Tag beim Aufsteiger gestrichen und stattdessen trainiert. "Wir müssen mit allen Mitteln versuchen, zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Dafür sind Veränderungen notwendig", sagte Heldt. Doch wie diese aussehen könnten, lassen die Kölner offen. Gut möglich, dass der FC-Coach personell wechseln wird. Doch in die Karten schauen lässt er sich nicht. "Über personelle Konsequenzen in irgendeiner Form macht man sich als Trainer immer Gedanken. Das sollte man aber nicht zu drastisch sehen. Dass sich die Aufstellung auf der einen oder anderen Position verändert, ist doch ganz normal in unserer Situation."

Gegen den spielstarken Rivalen aus Leverkusen soll - muss - der erste Schritt aus der tiefen Krise gelingen. Gisdol fordert Mut im Offensivspiel, doch im Derby sei Köln vor allem in der Defensive gefordert. "Wir wollen uns ins Spiel reinfighten und dürfen Leverkusen nicht ins Kombinationsspiel kommen lassen", sagt Gisdol: "Dazu brauchen wir aber auch eine breite Brust."

Bayer Leverkusen "topfit"

Die besitzen die Leverkusener aktuell - trotz des Ausscheidens aus der Champions League. Obwohl sein Team durch die Champions League schon sechs Pflichtspiele mehr absolviert hat als die Kölner, sei es topfit, versichert Bayer-Coach Peter Bosz. "Ich habe absolut noch nicht das Gefühl, dass die Spieler müde sind und in die Winterpause müssen", sagte er: "Wir haben noch drei wichtige Spiele und sind bereit."

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Und obwohl sein Team den Kampf beim Tabellenletzten annehmen müsse, stellte Bosz auch klar: "Wenn wir das Spiel gewinnen wollen, müssen wir das über Fußball erreichen."

sid/dpa/red | Stand: 13.12.2019, 18:37

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