FC-Trainer Beierlorzer fordert viel Mut gegen Bayern

FC-Trainer Beierlorzer fordert viel Mut gegen Bayern

  • 1. FC Köln zu Gast beim FC Bayern
  • Neuzugang Verstraete fehlt
  • Besuch des Oktoberfestes soll Teamspirit stärken

Natürlich sei es notwendig gewesen, seine Mannschaft nach der Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) wieder aufzurichten. "Wir wollten den Sieg, haben es aber nicht auf den Platz gekriegt", sagte Beierlorzer vor dem Gastspiel seines 1. FC Köln gegen den FC Bayern am Samstag (21.09.2019, 15.30 Uhr) .

Ganz schwierige Vorbereitung

Jetzt sei der Blick aber nach vorne gerichtet, und da wartet eine ganz hohe Hürde. Die Vorbereitung auf die Bayern-Partie sei laut Beierlorzer eine der schwierigsten, die es gibt. "Wir haben es am Mittwoch gegen die Belgrader gesehen, die mit einer Fünferkette spielten, extrem tief standen und wenig Räume im eigenen 16er zuließen. Und trotzdem steht es am Ende 3:0 für die Bayern", so der Kölner Trainer.

Von seiner Mannschaft erwartet Beiersdorfer einen mutigen, geschlossenen Auftritt. Beierlorzer: "Wir müssen über eine extreme Kompaktheit im Mittelfeld kommen." Gut möglich, dass der Coach Änderungen in der Startelf gegenüber der Gladbach-Partie vornimmt. Zwangsläufig muss er im Mittelfeld umstellen, da Neuzugang Birger Verstraete mit einem Außenbandanriss ausfällt. Beiersdorfer sucht nun im eigenen Kader nach Spielern, die ihn vor allem im Zweikampf und im Umschaltspiel überzeugen.

Ende des schweren Auftaktprogramms

Mit der Partie gegen die Bayern endet für den FC das schwere Auftaktprogramm. Die Münchner sind der vierte aktuelle Europacup-Teilnehmer als Gegner aus den ersten fünf Partien. Für Überraschungen konnte der Aufsteiger bislang nicht sorgen, immerhin steht der Sieg aus Freiburg zu Buche. Nach dem Spiel gegen die Bayern kommen nun die Gegner, gegen die die Kölner punkten müssen - nämlich Hertha, Schalke, Paderborn, Mainz und Düsseldorf.

Unabhängig vom Ausgang der Samstag-Begegnung werden die Kölner geschlossen das Oktoberfest in München besuchen. Er sei mit der Frage konfrontiert worden, ob man einen solchen Besuch überhaupt machen könne nach einem Bundesligaspiel beim FC Bayern. "Ich sage: 'Ja klar', weil das ein Teamevent ist, der etwas bewirken soll, der uns zusammenschweißen soll", sagte der Kölner Trainer. Geplant ist, dass der gesamte Kader, also auch Spieler, die in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen, das Fest besuchen.

Stand: 20.09.2019, 10:53