Rose wohl neuer Trainer in Gladbach

Marco Rose

Rose wohl neuer Trainer in Gladbach

  • Rose vor Wechsel nach Gladbach
  • Ex-Bundesligaspieler kommt aus Salzburg
  • Nachfolger von Dieter Hecking

Borussia Mönchengladbach steht Medienberichten zufolge kurz vor der Verpflichtung von Trainer Marco Rose zur nächsten Saison. Demnach seien mit dem aktuellen Chefcoach von RB Salzburg nur noch Details zu klären. Unterschrieben sei der Vertrag allerdings noch nicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag (04.04.2019).

"Es gibt eine Tendenz, weitreichende Gespräche, eine mündliche Einigung mit einem Trainer, von dem ich sage, er kann in der Zukunft mit uns den nächsten Schritt machen", sagte Sportdirektor Max Eberl der Rheinischen Post.

Rose selbst hatte nach dem Einzug ins österreichische Pokalfinale am Mittwochabend nichts zu seiner Zukunft sagen wollen. Rose würde die Nachfolge des derzeit noch amtierenden Dieter Hecking antreten.

Als Spieler unter Klopp in Mainz

Rose spielte in der Bundesliga unter Trainer Jürgen Klopp für den 1. FSV Mainz 05, wo er auch als Co-Trainer begann. In Salzburg übernahm er verschiedene Juniorenteams und gewann 2017 die UEFA Youth League. Mit dem Profiteam von RB Salzburg gewann er 2018 die nationale Meisterschaft. Langjährige Lebensgefährtin des 42-Jährigen ist die frühere Handball-Nationalspielerin Nikola Pietzsch; beide haben eine Tochter. Die Familie lebt in der Nähe von Leipzig.

Nachfolge von Dieter Hecking

Die Gladbacher hatten am Dienstag bekanntgegeben, dass man sich zum Saisonende von dem derzeitigen Chefcoach Hecking trennen werde. In Salzburg steht Rose noch bis 2020 unter Vertrag, weshalb die Gladbacher wohl eine Ablösesumme zahlen müssen. Für Rose wäre es die erste Trainerstation in der Bundesliga, für Borussia-Sportdirektor Max Eberl der Wunschkandidat für die angekündigte Neuausrichtung.

Neuausrichtung in Mönchengladbach

Rose soll die Elf vom Niederrhein neu ausrichten. Eberl betonte, dass man Dinge im Club neu strukturieren müsse. Der neue Coach soll mit seiner Art Fußball spielen zu lassen, genau diesen Ansprüchen gerecht werden. Auch die Konkurrenz aus Wolfsburg, Schalke und Hoffenheim hatte Interesse an dem gebürtigen Leipziger gezeigt. Die Aufgabe am Niederrhein reizt Rose anscheinend am meisten.

Hecking-Nachfolger? Eberl: "Es gibt weitreichende Gespräche" Sportschau 02.04.2019 00:28 Min. Verfügbar bis 02.04.2020 Das Erste

dpa | Stand: 04.04.2019, 17:15